Jeden Tag ein Buch [das wagamama kochbuch]


Und hier kommt meine zweite Kochbuchrezension in dieser Woche, diesmal wirds asiatisch. Und zwar stelle ich das das Wagamama Kochbuch (Hugo Arnold, 2010, Christian Verlag) vor, das ich auf der Suche nach einem schönen asiatischen Kochbuch mit schnellen und abwechslungsreichen Gerichten fand. Wagamama-Restaurants gibt es in Europa seit 1992 und erinnern vom Stil her an die klassischen Ramen-Bars, das Buch enthält viele Rezepte beliebter wagamama-Gerichte.  
Mehr zur zweiten Woche von Jeden Tag ein Buch HIER bei Astrid.







Und nun ein bisschen ins Detail. Das Buch hat eine klassische und bewährte Aufteilung:

      Einführung
1    Die wagamama-Küche
2    Saucen, Dips und Dressings
3    Beilagen und Fingerfood
4    Hähnchen
5    Fisch und Meeresfrüchte
6    Fleisch
7    Gemüse
8    Salate
9    Desserts
10  Säfte und Mixgetränke
      Register




Zu Beginn wird im Buch etwas zum Restaurant erzählt und auf Portionsgrößen, Zubereitungsstile, Gewürze und andere Zutaten eingegangen. Dabei wird auch immer wieder deutlich, welche Dinge typisch für das Restaurant ist und ggf. von der klassischen japanischen Küche auch mal abweicht.
Dann gibt es viele Saucen, Öle, Fonds, Gewürzmischungen, Dressings und Dips, die in den verschiedenen Rezepten verwendet werden und die man selber zubereiten kann. Dahinter steht aber kein Zwang, solche Zutaten selber zu machen, oft gibt es kaufbare Alternativen. Nicht immer allerdings, ein kleiner Kritikpunkt.

Die weitere Gliederung erklärt sich von selbst. Es gibt viel Pfannengerührtes, viele Nudelsuppen (Ramen), aber auch schöne Salate und Spieße. Auch die Desserts sind ansprechend.
Bilder! Es gibt viele Bilder, das finde ich wichtig und unerlässlich - ich kann es nicht oft genug sagen. Bei einigen Rezepten gibt es keine, das gibt Punktabzug. 
Insgesamt gibt es von mir aber ein positives Fazit. Meine Kochergebnisse waren durchweg total lecker und die Rezepte waren einfach, aber nicht einerlei. Viel Gemüse, Geflügel, Reis und Fisch - die Gesundbilanz stimmt also auch. Die klassische japanische Küche wirds bei dem Buch oft sicher nicht werden, aber mit dem Anspruch ist der Autor meines Erachtens auch nicht angetreten. Insgesamt finde ich die Bandbreite der Rezepte enorm und abwechslungsreich. Von mir gibts einen Daumen nach oben!



Viele liebe Grüße, Christina


Kommentare

  1. Die Fotos und der Bericht machen Lust auf mehr! Meine "Asia-Abteilung" könnte eh noch etwas Unterstützung gebrauchen ...

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