Jeden Tag ein Buch: Heimwehküche




Jetzt springe ich am zweiten Tag noch auf den Blogevent-Zug von Arthurs Tochter auf, die jeden Tag ein Buch vorgestellt haben will/möchte (nix muss, ganz wichtig dabei!). Und die Idee finde ich prima, also steuer ich auch was bei. Den Anfang macht das Buch Heimwehküche von Hamm/Schmidt (2011).

 

Das Kochbuch habe ich schon mal erwähnt, als ich Hefezopf gebacken habe. Wir haben es von unseren Freunden vor zwei Jahren zu Weihnachten bekommen und ich liebe es! Es erfüllt für mich so viele Ansprüche, die ich an ein Koch- oder Backbuch stelle. Und man findet da so viele schöne alte Klassiker und Lieblingsessen. Aber der Reihe nach:


 1. Die Gliederung

Das Buch ist in sieben Rubriken unterteilt:
-Suppen und Eintöpfe (von der Hühnersuppe bis zur Erbsensuppe ist da alles dabei)
-Alltagsküche (z.B. Frikadellen, Bratkartoffeln oder Backfisch mit Kartoffelsalat)
-Sonntagsessen (Rehbraten oder Sauerbraten kann man hier finden)
-Süße Hauptgerichte und Nachtisch (wie z.B. Dampfnudeln oder Kirschenmichel, lecker!)
-Kuchen und Plätzchen (Hefezopf oder Käsekuchen usw...)
-Eingemachtes (Marmelade oder sauer eingelegtes Gemüse)
Die Gliederung ist ok, Paprikahähnchen oder panierte Schnitzel würden sicher Viele jetzt zwar nicht unbedingt zum Sonntagsessen zählen, aber geschenkt.  Für mich geht das klar.



2. Die Rezepte

Ich habe schon einige Sachen aus diesem Buch nachgekocht und auffalend war für mich dabei, dass die Sachen durch die Bank total gut gelingen. Es gibt ja Bücher, bei denen man z.B. bei den Mengen gleich sieht, dass das nicht funktionieren kann oder man beim Kochen nachbessern muss. Die Erfahrung habe ich hierbei absolut nicht gemacht, ganz im Gegenteil. Die Kohlrouladen sind köstlich, die Hackfleischmasse saftig und total lecker und der vielgepriesene Hefezopf ist einfach toll. Klar mit Frikadellen, Kohlrouladen oder Käsekuchen wird jetzt in dem Buch nicht das Rad neu erfunden, aber ich glaube auch nicht, dass es darum ging. Es ging eher darum, die schönen alten Rezepte zu sammeln und zu zeigen. Jedem Rezept geht eine kleine Geschichte oder Erklärung vorweg, die auch Tipps oder Kniffe enthält (auch sehr hilfreich).






 

3. Die Bilder

Die Fotos sind so, wie sie in einem Kochbuch sein sollten: schön, die Sachen sehen köstlich aus und geben gut wieder, was das Gericht ausmacht. Zu jedem Rezept gibt es übrigens ein Bild, auch sehr wichtig! Viele Bilder sehen aus, als wären sie bei Oma am Tisch entstanden und trotzdem finde ich den Eindruck modern und gar nicht altbacken.




4. Fazit

Ich liebe dieses Buch (wie schon gesagt...) und daher fällt mein Fazit natürlich demtentsprechend aus, ich bin in diesem Fall sehr parteiisch. Warum auch nicht, die Rezepte sind gut, die Bilder auch und es gibt viele Rezepte, die nicht nur sehr abwechslungsreich sind, sondern auch gut widerspiegeln, wie lecker und wie unterschiedlich in den vielen Ecken Deutschlands gekocht wird! Und noch was ist wichtig für mich bei einem Kochbuch: 
Man kann es immer wieder durchblättern und Spaß dabei haben - hierbei eindeutig der Fall!




Viele Grüße!

Kommentare

  1. Danke für die schöne Buchvorstellung! Ich liebe ja solche bodenständigen Rezepte! Besonders bei den Klassikern ist es gar nicht so leicht, wirklich gute Rezepte zu finden. Da käme mir das Buch gerade gelegen :) Beim nächsten Besuch in der Buchhandlung werde ich mal darin blättern! ;) Liebe Grüße, Ann-Katrin

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  2. cool :) vielleicht möchtest du ja mal bei uns vorbeischauen kitchenprofii.blogspot.co.at

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