Himbeer-Ernte-Segen: Marmelade, Kuchen und Essig

Heute konnten wir reichlich Himbeeren ernten. Meine Mutter hat HIER ein kleines Feld gepachtet, auf dem man Gemüse, Obst und Blumen anbauen kann. Und weil die Himbeeren sich nicht an den Urlaubskalender meiner Mutter halten, haben wir heute Himbeeren geerntet. Am Ende hatten wir fast zwei Kilo und daher war die Küche heute sehr himbeerlastig. Erstmal habe ich natürlich ein paar Gläser Marmelade gekocht (den beiden letzten davon habe ich  einen ordentlichen Schuss Campari verpasst ... yeah!). Dann habe ich einen kleinen Biskuitkuchen mit Himbeeren (nach Leila Lindholm) gebacken und zu guter Letzt habe ich noch nach Anleitung von Steph eine kleine Flasche Himbeeressig angesetzt, eine Obstessig-Premiere für mich. Auf den Essig bin ich ganz besonders gespannt, aber da muss ich halt noch warten. Die anderen Leckereien konnte ich ja sofort probieren und für köstlich befinden!



Himbeeressig (nach Steph vom KuLa)

Zutaten für eine kleine Flasche:
75 g frische Himbeeren
125 ml Weißweinessig

Himbeeren in eine sterilisierte Flasche geben und mit dem Essig aufgießen. An einem sonnigen Ort zwei Wochen ziehen lassen und täglich schütteln. Nac dem zwei Wochen gießt man den Essig durch ein Sieb und kocht den Essig einmal auf. Fertig! Steph rät dazu, auf den Zustand der Himbeeren zu gucken und dann zu entscheiden, ob man diese wieder in den Essig tut oder weglässt.







Feiner Himbeer-Biskuitkuchen (nach Leila Lindholm, 2012)

3 Eier
200 g Zucker
1 TL Vanillezucker
50g Butter
100 ml Milch
200 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Zuerst wird der Backofen auf 175 Grad vorgeheizt. Dann werden die Eier zusammen mit Zucker und Vanillezucker ganz schaumig aufgeschlagen, bis die Masse ganz hell geworden ist. Dann lässt man die Butter schmelzen und verquirlt sie mit der Milch. Die Mischung wird unter die Ei-Zucker-Masse gerührt. Mehl, Backpulver und Salz werden gemischt und über die Masse gesiebt und dann nur noch ganz vorsichtig untergehoben.  Der Teig wird in eine gefettete und gemehlte viereckige Form gegeben und im Ofen 30-40 Minuten gebacken. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.







Himbeer-Vanille-Marmelade

1 kg frische Himbeeren
3 EL Vanilleessenz
500 g Gelierzucker

Alle Zutaten ganz klassisch zusammen in einem Topf aufkochen und ca. 3 Minuten köcheln lassen. Dann wird die Marmelade in ausgekochte Schraubgläser gegeben, sofort verschlossen und umgedreht (bis die Marmelade festgeworden ist).
Ich habe ja (wie oben erwähnt) 2 Gläser mit Campari verfeinert. Für ein 400g-Glas nimmt man ca. 3 EL. Der bittere Campari passt wunderbar zu der fruchtigen Säure der Himbeeren.







                        Viele Grüße!


Kommentare

  1. Mhhhhhhh... Ja der Kuchen war einfach nur der Hammer :) Den könnte es von mir aus öfter geben ;)

    AntwortenLöschen
  2. Mmmmh herrlich! Unsere Himbeeren waren leider zum 2. Mal gar nichts... es gibt dieses Jahr nur Brombeergelee, wobei ich das auch sehr gerne mag...

    LG, Andrea

    AntwortenLöschen
  3. Wahnsinn! So viele Beeren lassen mein Herz höher schlagen! Selbst angebautes Obst und Gemüse ist echt was Tolles - ich beneide dich :)

    Liebe Grüße, Ann-Katrin
    von penneimtopf.blogspot.de

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Und was meinst du, wie viele wir noch genascht haben!
      Liebe Grüße

      Löschen
  4. Wow, was für tolle Ideen und deine Fotos machen richtig Lust darauf es dir nachzumachen^^

    Mit lieben Grüßen,
    Sarah Maria

    AntwortenLöschen
  5. Hallo Christina,

    danke für deinen liebe Kommentar - da musst ich doch gleich mal so schauen, was du in der Zeit so fabriziert hast!!!Bin ganz angetan von Feiner Himbeer-Biskuitkuchen!
    Werde ich mir gleich mal ausdrucken und auf die To-Do-Liste setzen.

    Liebe Grüße
    Netzchen

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts