Sonntag, 31. Mai 2015

Sonntagskuchen, heute in der Mini-Ausgabe! [Kleine Erdbeer-Frischkäse-Torte]



Ich muss Euch ja hier an dieser Stelle mal mein Leid klagen, denn ich bin echt arm dran - echt jetzt! Ich habe hier zwei Familienexemplare (von insgesamt vier), die echte Essensbanausen sind. Soll heißen, die mögen total viele Sachen... NICHT! Da sind (um nur einige zu nennen) Rhabarber, Zucchini, Gurken, Himbeeren, Eier, Stachelbeeren, scharfes Essen ("das ist zu stark gewürzt") und Erdbeeren, ja sogar Erdbeeren. Und das in dieser Zeit! Ich sehe überall so schöne Rezepte mit diesen Leckereien und mache am Ende ständig nur Apfelkuchen, das stinkt mir gewaltig. 
Und weil es ja noch ein Tochterkind mit gutem Geschmack gibt, habe ich jetzt mal nur für uns und unseren guten Geschmack eine kleine Torte mit jeder Menge Erdbeeren gemacht. Der Rest kann jetzt mal sehen, wo er bleibt - pädagogische Maßnahme, vielleicht kommen der ja bei einem Kuchenembargo auf den Geschmack ;)

Das Rezept habe ich in der neuen deli gefunden und es gefiel mir auf Anhieb. Keksboden. viel Frischkäse, Erdbeeren und das alles mit einer guten Menge Orangensaft.Und es ist so lecker geworden, wie gewünscht und erwartet. Ich habe natürlich die Menge halbiert und das Rezept, wie immer, ein bisschen abgewandelt, ist ja klar. Denkt bei der Planung nur daran, dass die Torte über Nacht in den Kühlschrank kommt. Jetzt kommt das Rezept, habt einen schönen Sonntag!



Kleine Erdbeer-Frischkäse-Torte (nach einem Rezept aus deli 2/2015)

Für den Boden:
80 g Haferkekse
2 EL Paniermehl
1 Prise Zimt
40 g flüssige Butter

Für die Frischkäsemasse:
4 Blatt weiße Gelatine
1 TL abgeriebene Oragenschale
100 ml Orangensaft
 EL Zitronensaft
60 g Zucker
300 g Frischkäse (Dopperahmstufe)
 130 g Magerquark

Für den Belag:
1 EL Zitronensaft
400 g Erdbeeren
2 EL Puderzucker
etwas Puderzucker als Deko



Die Haferkekse in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz o.ä. ordentlich zerbröseln, es sollten keine größere Stücke mehr dabei sein. Dann diese Masse mit Paniermehl, Zimt und der flüssigen Butter vermischen. Eine kleine Springform (Durchmesser 18 cm) am Boden mit Backpapier bespannen, die Keksmasse gleichmäßig darauf verteilen und für eine halbe Stunde zum abkühlen in den Kühlschrank stellen.
In der Zwischenzeit die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Dann die Orangenschale mit Orangensaft, 3 EL Zitronensaft und dem Zucker aufkochen und beiseite stellen. Frischkäse und Quark werden dann in einer Schüssel mit dem Mixer ein paar Minuten cremig und glatt geschlagen. Die Gelatine ausdrücken, in der heißen Orangenflüssigkeit auflösen, dann unter Rühren langsam in die Frischkäsemasse laufen lassen. Die Creme kommt auf den Boden und dann wird die Torte über Nacht in den Kühlschrank gestellt.
Am nächsten Tag werden die Erdbeern kurz vorm Servieren geputzt und je nach Größe halbiert, geviertel oder ganz gelassen. 50 g der Erdbeeren werden mit dem Saft und dem Puderzucker püriert, der Rest kommt direkt auf die Torte. Dann noch das Erdbeerpürree über die Torte gießen, mit etwas Puderzucker bestäuben und ab auf die Kaffeetafel!



Viele liebe Grüße, Christina


Donnerstag, 30. April 2015

Vegetarisch am Wochenende #7: Gemüsepizza mit Feta



Also, eine Pizza mal wieder - gerne! Über eine gute Pizza habe ich mich ja bereits HIER schon mal ausgelassen. Guter Teig, gute Sauce und lecker was oben druff, damit ist der Drops im positiven Sinne ja schon gelutscht. Das ist nämlich saulecker, auch vegetarisch übrigens. Und tadaaa, da ist die Überleitung zum siebten Mal Vegetarisch am Wochenende! Denn diesmal gibt es eine vegetarische Pizzavariante mit Feta, die ist super! Und weil das Wochenende ja schon heute beginnt, gibts diesen Post eben schon an einem Donnerstag, sonst poste ich ja in dieser Rubrik immer freitags!



Diesmal habe ich mich beim Belag für Frühlingszwiebeln, orangfarbene Paprika und gelbe Zucchini entschieden. Das sieht nicht nur superschön aus, die Kombi schmeckt auch prima. Paprika ist für mich bei Pizza allerdings immer ein Sonderfall, denn sie wird bei der kurzen Backzeit von Pizza nie gar und ist immer viel zu knackig und passt nicht zum Rest. Daher dünste ich Paprika für Pizza immer vorher in der Pfanne mit Olivenöl, dann ist sie perfekt. Wie macht ihr das denn so? 
Oben drauf gibts neben jungem Gouda auch noch ein bisschen Feta. Feta geht für mich ja immer, den würde ich mir fast noch aufs Marmeladenbrot krümeln, aber nur fast ....;) Auf Pizza finde ich ihn genial, HIER habe ich ja mal eine mit Chorizo und Bärlauch gemacht, da hatte der Feta auch eine tragende Rolle. 




Gemüsepizza mit Feta (für 4 Pizzen)

Für den Hefeteig:

500 ml lauwarmes Wasser
1/2 Würfel frische Hefe
3 TL Salz
2 EL Honig
5 EL Olivenöl
550-700 g Mehl (Typ 550)

Für den Belag:

2 kleine Paprika orange, in Streifen geschnitten
1 Bund Frühlingszwiebeln, in Scheiben geschnitten
1 kleine gelbe Zucchini, in dünne Scheiben geschnitten
250 g Feta
3 Handvoll geriebenen jungen Gouda
Salz, Pfeffer, Pizzagewürz von Sonnentor

Für die Sauce:

Olivenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe

1 Dose gehackte Tomaten
2 El Tomatenmark
2 EL Zucker
Salz, Pfeffer
Mediterrane Kräuter, am besten frisch und ganz nach Geschmack

Für die Sauce Zwiebel und Knoblauch klein hacken und im heißen Öl anschwitzen. Den Zucker dazu geben und karamellisieren lassen. Tomatenmark dazu und anbraten, dann die Tomaten aus der Dose und eine Tasse Wasser dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Kräutern bei kleiner Hitze mindestens eine halbe Stunde köcheln lassen. Zum Schluss wird alles püriert und ggf. nochmal mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. (Die Sauce kann gut eingefroren werden und passt ganz toll auch zu Pasta und vielem mehr. Ich mache immer die doppelte oder dreifache Menge)
Für den Teig in der Küchenmaschine Hefe mit Öl, Honig und Salz in dem Wasser auflösen und dann das Mehl löffelweise hinzugeben, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entstanden ist (deshalb die angegebene Mehlmenge). In einer Schüssel zugedeckt gehen lassen (Normalerweise lasse ich ihn wie HIER ein, zwei Tage im Kühlschrank, dann ist er am besten. Aber so geht es auch).
Paprika in etwas Olivenöl in einer Pfanne dünsten, bis sie leicht gar und schön geröstet sind. Beiseite stellen.
Backofen auf 250 Grad vorheizen. Wenn ihr eine Pizzafunktion habt, wie ich, dann die wählen. Wenn der Teig auf die doppelte Größe aufgegangen ist, in vier Teile teilen und dann nacheinander dünn ausrollen und auf ein Backblech (mit Backpapier) legen. Mit der Sauce bestreichen und jeden Boden mit einem Viertel der Zutaten belegen. Mit Salz und Pfeffer würzen und natürlich Pizzagewürz (oder Oregano, wie ihr wollt). Mit Gouda bestreuen und zum Schluß noch ein paar Brocken Feta darüberkrümeln. 
Im Ofen goldbraun backen. Ich backe ihn mit der Pizzastufe ziemlich weit unten, das dauert dann so 10-15 Minuten. Ihr solltet die Pizza also im Auge behalten, denn jeder Ofen ist ja anders!
 
 
 
Viele liebe Grüße, Christina
 

Dienstag, 21. April 2015

[Gesundfrühstück de Luxe] Dinkel-Frischkornbrei mit Apfel und Quark



Irgendwann in den Achtzigern, als die Ökowelle ihren Anfang nahm, kam bei uns Frischkornbrei auf den Tisch.  Geschrotetes und über Nacht eingeweichtes Getreide wird am nächsten Tag mit Obst, Milch, Joghurt usw. verrührt und zum Frühstück gegessen. An der Zubereitung hat sich bis heute nicht viel geändert. Ich fand das damals furchtbar und mehr als "buäh" oder "igitt" fiel mir dazu nicht ein. Jetzt sind ein "paar" Jahre ins Land gegangen und ich bin nicht nur älter und weiser geworden. Nöhöö, ich weiß jetzt sogar was gut ist und gesund und das ist zum Frühstück der Frischkornbrei! 






Es gibt ja tolle Frühstücksbreimischungen und viele Rezepte für Overnight-Oats, vom Prinzip her ja das Gleiche. Getreide einweichen und am nächsten Tag essen. Da gibts auch viele gute Mischungen, finde ich. Ich habe mir für dieses Rezept einfach im Bioladen ein Pfund Dinkelschrot mahlen lassen, das macht sich natürlich im Preis bemerkbar im Vergleich mit den Mischungen. Und mit den weiteren Zutaten ist auch genug Abwechslung und Geschmack mit dabei. Eine Mischung hat es dann doch noch in dieses Frühstück geschafft und zwar das Chia-Topping Apfel-Zimt von Davert, denn das ist einfach der Hammer und es sieht auch noch toll aus! 
Und weil es so gut passt, reiche ich dieses Rezept doch glatt noch als Beitrag zum Frühstücks-Event von Simones S-Küche ein! Ihr Blog wird nämlich zwei, herzlichen Glückwunsch von mir!


Guten Morgen Sonnenschein - Das Frühstücksevent vom 10.04. bis 10.05.





So und jetzt das Rezept, einfacher als einfach und dazu noch leckerer als lecker!

Dinkel-Frischkornbrei mit Apfel und Quark (für 2 Portionen)

Für den Frischkornbrei:

4 EL Dinkelschrot
8 EL Naturtrüber Apfelsaft
4 EL Quark
6 EL Sahne
3 EL Zitronensaft
1 großer Apfel, mit der Schale gerieben (evt. ein paar Stückchen als Deko zurücklegen)
Honig nach Geschmack

Als Topping:

Chia-Topping Apfel-Zimt
Ein paar Apfelstücke (s.o.)

Dinkelschrot und Apfelsaft am Abend vorher vermischen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am Morgen den eingeweichten Schrot mit den restlichen Zutaten vermischen und mit dem Honig abschmecken. In Teller oder Schalen füllen und mit dem Topping und ein paar Apfelstückchen krönen, das wars auch schon!



Viele liebe Grüße, Christina

Montag, 6. April 2015

Weg vom Automatikmodus! Fotoworkshop bei Berit


Ich blogge, also fotografiere ich? Jaaaa und Neeeein, denn bis jetzt kamen meine Fotos so zustande: Ich stelle die Spiegelreflex auf Automatik und knipse los. Dann noch die schönsten Bilder raussuchen, bearbeiten und ab in den Post damit. ISO, Belichtungszeit, Blende und das alles waren für mich Wesen vom anderen Stern. Als dann Berit von marmeladekisses einen Fotoworkshop für Blogowskis anbot, war ich dabei! Für mich der perfekte Einstieg zurück ins Blogger-Real-Life. Also, gings am Samstag nach Duisburg mit Kamera und Stativ. Es gab so viel tolles Bildmaterial und viel Platz (ein Umstand, den es in unserer Küche nicht gibt und wegen dem ich jetzt künftig zum fotografieren ins Wohnzimmer umziehen werde). 
Dem Einstieg in die Theorie folgte die Erkenntnis, dass nix über Machen und Ausprobieren geht. Mit den Einstellungen hantieren und spielen machte mich schlauer.
Hier ein schönes Beispiel, wie ich mit Berits Hilfe mein Ergebnis verbessern konnte:



Hintergründe hatte ich bis jetzt nicht, meine Küche war für mich ausreichend. Aber ich hatte, wie oben beschrieben, da nicht genug Platz für Stativ und den Aufbau, das schränkte meine Möglichkeiten oft ein. Deshalb werde ich mir jetzt welche machen und mir so gute Bedingungen zum fotografieren im Wohnzimmer schaffen. Dann das Arrangement. Ich mag es gerne schlicht und reduziert, eine gute Dekorateurin wäre ich aber vermutlich nicht geworden, also auch noch ein Punkt auf meiner Blog-to-do-Liste.
Mit diesem Arrangement bin ich im Nachhinein auch nicht so zufrieden, aber es geht in die richtige Richtung:


Dann gibt es aber auch Bilder, die ich mag und auf die ich auch ein bisschen stolz bin:




Jetzt, während ich diesen Blogpost schreibe und mit die Bilder in groß und in dem Beitrag anschaue, werde ich ganz kritisch und auch ein bisschen unzufrieden. Aber ne, das ist doof und das raubt auch Spaß und Freude, also weg damit. Ich möchte meine Fotofertigkeiten verbessern und das wird noch ein gutes Stück Arbeit werden, aber so what? Der Weg ist doch das Ziel!

Jetzt gibts noch ein paar Bilder, einfach nur zum Spaß an der Freude!





Einen großen Dank an Berit an dieser Stelle, es war schön bei dir! Und falls Ihr noch mehr sehen wollt, schaut doch mal bei anderen Blogowskis vorbei, Katti, Vanessa, Nike, Catinka, und Monika haben schöne Posts dazu geschrieben!

Viele liebe Grüße, Christina 
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