Montag, 20. Mai 2013

Vegatarisch am Wochenende #3: Kartoffelsuppe mit gebratenem Fenchel




Um es mit dem verblichenen Petrosilius Zwackelmann zu nehmen: Ich liebe Kartoffeln! Wie er schätze ich deren Vielseitigkeit: Püree, Klöße, Puffer, gekocht, gebraten, gebacken .... ihr wisst schon. Und in der Suppe natürlich! Da wär mir doch jetzt fast die Überleitung zum heutigen Rezept durch die Lappen gegangen... 
Denn heute gibts hier Kartoffelsuppe und weil ich HIER auf dem Stockumer Hofmarkt dazu noch ganz frischen Fenchel bekommen habe, gibts den jetzt gebraten oben drauf. LECKER! Nur einen Nachteil hat die ganze Geschichte: Leider habe ich keinen dummen Knecht zum Kartofellschälen (gegen eine Dose Schnupftabak Marke "Nasentrost") eintauschen können  und so musste ich selber ran...naja (würde wahrscheinlich eh gegen die Genfer Menschenrechtskonvention verstoßen, also besser Finger davon lassen). 

Jetzt aber genug Gejammer über Selberschälen, jetzt wird sich selbst gelobt: leckere, kartoffelige Suppe! Geht schnell (trotz des Schälens) und der gebratetene Fenchel ist toll dazu.





Nächstes Wochende jibbet hier natürlich nix Vegetarisches, das Brettchen hats ja schon verraten: FINAALE! Und das heißt, es kommt Fleisch auf den Grill. Also nix mit fleischlos nächste Woche. Wir freuen uns schon drauf! Würde gerne einen Nachtisch in schwarz-gelb kreieren, aber ein bisschen fehlen mir bei den Farben die Ideen. Hat jemand eine für mich?






Kartoffelsuppe mit gebratenem Fenchel (4-6 Teller)

8 Kartoffeln (mehligkochend)
6 Stangen Sellerie
2 Stangen Porree
2 kleine Fenchelknollen
Olivenöl
Sahne zum Kochen (fettreduzierte)
Salz, Pfeffer, Paprika, Thymian
2 TL Senf
500 ml Gemüsebrühe

Kartoffeln, Sellerie und Porree schälen/putzen (usw.) und in mittelgroße Stücke schneiden. Dann in Olivenöl anbraten und mit Salz, Pfeffer, Paprika und Senf würzen und mit der Brühe aufgießen und weich köcheln lassen. In der Zwischenzeit den Fenchel waschen und in schmale Streifen schneiden. Das Fenchelgrün beiseite legen und fein hacken. Den Fenchel in Oilvenöl anbraten, mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen und braten, bis er gar und leicht braun ist. Ist das Gemüse weichgekocht, mit der Sahne aufgießen und pürieren. Nochmal abschmecken und mit dem Fenchel und dem Fenchelgrün obenauf servieren.





Viele Grüße!!


Dienstag, 14. Mai 2013

Blick ins Bücherregal

Ohne Koch- und Backbücher geht es nicht oder? Bei mit jedenfalls nicht, ich könnte ständig im Buchladen in der Abteilung stöbern und kramen. Und manchmal (...) kaufe ich auch ein Buch. Steph vom KuLa hat jetzt einen Einblick in ihr (unglaublich üppig ausgestattetes) Kochbuchregal gewährt und dazu aufgerufen, es ihr nachzumachen. Gesagt, getan.  

Hier ist nun mein Kochbuchregal, das im Gegensatz zu Stephs etwas verschämt daher kommt. Aber das ist ja noch ausbaufähig! Leider ist es auf dem Regal etwas eng, weil auf dem unteren Platz für meine Hörbücher bleiben musste. Die sind für mich beim Kochen nämlich genau so wichtig, wie Kochbücher selber. 


Hören und dabei schnippeln/rühren/abwiegen/brutzeln und rühren - dabei kann ich super abschalten. Eine Bilderleiste nutze ich auch noch als Regal. Eigentlich ist das Regal auch irgendwie eine Bilderleiste, die Bücher sind einfach oft zu schön, um nur im Regal den Buchrücken zu zeigen. 







Bei Caro von Sodapop habe ich mir mal eine schöne Vorlage für ein eigenes Rezeptebuch ausgedruckt und auf ein leeres Ringbuch geklebt, darin sammle ich eigenen und im Netz gefundene Rezepte. Nicht mein erstes, es gibt einfach zu viele gute Rezepte. Die Frankfurter-Kranz-Cupcakes, die ich bei Sylvia von rock the Kitchen gefunden habe, haben da zum Beispiel einen Ehrenplatz.



Wenn ihr in Holland seid und einen Albert Heijn seht, nehmt euch die kostenlose "allerhande" mit. Ich habe davon ganz viele: Tolle Bilder und schöne Rezepte sind da zu finden. Meine restlichen Kochzeitschriften lagern neben meinen Vorratsgläsern.

Ich brauche wohl noch ein Regal...

Vielleicht zeigt ihr ja bei Steph auch, wie es bei Euch aussieht?



Viele Grüße!

Sonntag, 12. Mai 2013

Muttertag: Kultur im Pott, Blumen und eine Torte

Einen schönen Muttertag! Ich hatte einen ganz tollen! Ich habe ganz liebe und schöne Bilder von meinen Kindern und ein Luxusfrühstück bekommen. Nachmittags ging die Feierei weiter: unsere Mutter bekam von uns wunderschöne Blumen und eine Himbeer-Joghurt-Torte, von der wir natürlich mitprofitieren konnten. Vorher haben wir eine schöne Tour zum Oberhausener Gasometer gemacht und uns das "Big Air Package" von Christo angesehen. Ich bin immer noch tief beeindruckt davon. Stoff und Luft bilden eine Skulptur im Gasometer, die man von oben, unten und innen bestaunen und begehen kann. Leicht, hell, riesig -  einfach wunderschön. Das müsst ihr euch ansehen, HIER gibts noch mehr Infos dazu. Und jetzt ein paar Fotos...













Joghurtcremetorte mit Himbeeren (leicht verändert nach: Anni backt in Münster, 2011)

Für den Mürbeteig:
200 g Mehl
1/2 TL Backpulver
150 g Butter
80 g Zucker
1 Pr. Salz
1 Ei

Für die Creme:

6 Blatt Gelatine
3 kl. Becher Joghurt
150 g Zucker
1 Pr. Salz
Saft von 2 Zitronen
300 g Sahne (steif geschlagen)
400 g Himbeeren (frisch oder gefroren)
1 Handvoll gehobelte Mandeln.


Backofen auf 200 Grad vorheizen und aus den Teigzutaten einen geschmeidigen Teig kneten (er ist noch leicht klebrig). In einer Folie eine halbe Stunde kühl stellen und dann ausrollen und in einer Springform goldgelb backen. Dann auskühlen lassen.
Gelatine in kaltem Wasser einweichen und Joghurt, Zucker, Salz, Saft verrühren. Die Gelatine dann in einem Topf bei kleiner Hitze auflösen und ein paar Löffel von der Joghurtmischung da reinrühren. Diese Mischung dann in die Schüssel mit der restlichen Joghurtmischung geben und kalt stellen. Wenn die Masse leicht geliert, die Sahne unterheben. Den Boden mit einem Tortenring umschließen, die Himbeeren auf dem Boden verteilen (ein paar schöne weglegen) und die Joghurtsahne darauf geben - dann ab in den Kühlschrank für mehrere Stunden oder über Nacht. Die Mandeln ohne Fett goldgelb in einer Pfanne rösten und auskühlen lassen, vor dem Servieren damit mit den Himbeeren die Torte dekorieren.


Viele Grüße!

Montag, 6. Mai 2013

Vegetarisch am Wochenende #2: Maispfannkuchen mit Radieschenquark und Salat





Jetzt gibts Fast-Food auf vegetarisch! Wenn es ganz schnell gehen soll/muss und keine Zeit zum Einkauf ist, dann gibt es hier hin und wieder diese Maispfannkuchen. Die wichtigste Zutat ist Dosenmais, eigentlich immer im Haus - genau wie Eier, Mehl usw. Beim Quark kann man auch gut Resteverwertung betreiben (ein bisschen Quark/Joghurt/Sahne hier und Paprika/Radieschen/Gurke etc. da). Schnell zusammengerührt, in die Pfanne gehauen und FERTIG! Schmecken auch kalt zum Abendbrot. Übrigens das perfekte Kinderessen, Mais geht ja bei Kindern doch immer oder?







Maispfannkuchen mit Radieschequark und Salat (für 4 Personen)

Für die Pfannkuchen:
3 Dosen Mais
3 Eier
Salz, Pfeffer
Schnittlauch, gehackt
5-7 EL Mehl
Öl für die Pfanne

Für den Quark:
300g Magerquark
250 g Schmand
8 Radieschen
5 Frühlingszwiebeln
Salz, Pfeffer

Salat (ganz nach Geschmack)
Zutaten für Dressing nach Wahl


Den Mais abtropfen lassen und in einer Schüssel mit dem Pürierstab einen Teil davon zerkleinern (also einfach ein paarmal mit dem Pürierstab da rein). Dann werden die restlichen Zutaten dazugegeben und verrührt (Teig dann ein paar Minuten ruhen lassen). Für den Quark Radieschen würfeln, Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden und mit den restlichen Zutaten verrühren (vorher ein bisschen von Radieschen und Frühlingszwiebeln für die Deko beiseite legen). Öl in einer Pfanne erhitzen und nacheinander aus dem Teig kleine Pfannkuchen ausbacken (immer so 3-4 Stück gleichzeitig in einer Pfanne). Mit Salat und Quark servieren.

Kleiner Tipp: Süßscharfe Chilisauce passt auch total super zu den Pfannkuchen!




Viele Grüße!

Samstag, 4. Mai 2013

Vergetarisch am Wochenende #1: Broccoli-Cannelloni mit scharfer Tomatensauce nach Tim Mälzer



Wir müssen mehr fleischlos essen! Und als wir heute diese Broccoli-Cannelloni mit viel "mmhhh" und "aahhh" verspeisten, haben wir nicht verstanden, warum Fleisch so oft im Vordergrund steht. 
Keine Frage: wir lieben Fleisch, aber bei diesen Cannelloni spielt Gemüse die Hauptrolle und das mit Bravour. Und da haben wir uns vorgenommen, viel mehr (4-5 Tage die Woche) vegetarisch zu essen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Stichwort CO2-Bilanz, Tierschutz, Gesundheit. HIER gibts übrigens Infos zum fleischfreien Wochentag, dem Veggie-Tag
Der Spaß und Enthusiasmus meiner Kinder heute bei diesem Thema hat mich den Rest des Tages beschäftigt und mich zu einem neuen Blog-Feature gebracht: Vegetarisch am Wochenende. Hier gibts jetzt in Zukunft an Wochenenden Erfahrungsberichte aus meiner vegetarischen Küche. Und ich freu mich schon drauf!
Wie gut es da passt, dass ich Tim Mälzers Greenbox ja seit kurzem mein Eigen nennen kann, denn daraus kommt aus das Cannelloni-Rezept an diesem Wochenende. Lecker, lecker, lecker! Eine cremige Broccoli-Füllung mit scharfer Tomatensauce, dazu gabs grünen Salat. Gibts sicher schnell wieder, war nämlich absolut köstlich!







Broccoli-Cannelloni mit scharfer Tomatensauce (aus: Tim Mälzer, Greenbox, 2012 - leicht abgewandelt)

Für die Cannelloni:
500g Broccoli
Salz
2 Eier
150g Ricotta (Tim Mälzer nimmt Ziegenquark oder alternativ auch einen anderen Quark)
Pfeffer
Muskatnuss
12-14 Cannelloni

Für die Sauce:
2 Gläser Tomatensugo (HIER)
2 TL Harissa
2 EL Tomatenmark
2 Tassen Wasser
1 Prise Zimt
(Tim Mälzer nimmt dafür 2 kleine Dosen Tomaten, Chili, 1/2 TL Zimt, 2 EL Rosinen und Olivenöl

1 kleines Stück Gouda, gerieben (Tim Mälzer nimmt geräucherten Scamorza, den habe ich leider nicht bekommen)
etwas Olivenöl


Der Broccoli wird gewaschen und in Röschen zerpflückt, die Stiele geschält und in Stücke geschnitten. 3-4 Röschen zur Seite legen und den Rest vom Broccoli in Salzwasser ca. 2 Minuten kochen, dann in kaltem Wasser abschrecken und in einem Sieb abtropfen lassen. Danach wird er mit einem Messer klein gehackt. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eier, Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Ricotta verrühren und dann den gehackten Broccoli dazugeben. Dann werden die Cannelloni mit der Masse gefüllt, am besten geht das mit einem Spritzbeutel. Die Zutaten für die Sauce zusammenmischen (oder aus den angegebenen Zutaten von Tim Mälzer eine Sauce kochen) und über die Cannelloni in der Auflaufform schütten. Dann den zurückgelegten Boccoli in Scheiben schneiden und darauf legen. Noch ein bisschen mit Olivenöl beträufeln und mit dem geriebenen Käse bestreuen. Auf der zweituntersten Schiene im Backofen ca. 35 Minuten backen - fertig. Dazu passt prima Salat!


Viele Grüße!

Donnerstag, 2. Mai 2013

Mein Wellness-Programm: Nusshörnchen mit Nougat backen!




Uff, es ist geschafft! Wir haben Konfirmation gefeiert am letzten Wochenende und daher war ich beim bloggen völlig raus. 
Tische, Stühle, Teller und zusätzliches Besteck mussten von überall angekarrt werden und dann im komplett (!) ausgeräumten Wohnzimmer festmäßig "arrangschiert" werden usw. usw. 
Jetzt ist das Kind konfirmiert und Mama kann wieder runterkommen. Und wie geht das besser als beim Backen? 

Da passte es mir natürlich prima, dass wir am Dienstag noch unsere Nachbarn zu einem "Nach-Konfirmations-Kaffetrinken" eingeladen haben. 
Die Hauptrolle spielten heute bei dem Kaffeeklatsch Zimtwaffeln mit Heidelbeeren, aber als kleine Zugabe habe ich kleine Nusshörnchen gebacken, die ich HIER bei PETRA  und HIER bei NINA schon bewundert habe. Ganz was Feines! Herausgekommen sind kleine nussige und total köstliche Hörnchen mit einer ganz feinen Zimtnote und einem Nougatkern. Und mit einem Happs im Mund und soo lecker!





Mini-Nusshörnchen mit Nougat (Quellen s.o.)

Für den Teig:
300 g Mehl
1 Prise Salz
200 g Butter
200 g Mascarpone

Für die Nuss-Mischung:
150 g gemahlene Haselnüsse
100 g Zucker
50 g Muscovado-Zucker
1 Tl Zimt

Für die Füllung:
200 g Nougat

Für den Teig die angegebenen Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Der Teig wird dann in sechs Teile geschnitten, die zu Kugeln geformt werden. Jede Kugel in einem Gefrierbeutel tun, darin platt drücken (ich habe die Kugeln in der Tüte sogar schon etwas ausgerollt, das ist einfach und spart nachher Zeit) und ca. eine Stunde oder länger im Kühlschrank warten lassen. Danach werden die Teigplatten auf der Nuss-Mischung ausgerollt. Dafür werden die trockenen Zutaten vermischt und eine Handvoll (am besten) auf einer Backunterlage (ich habe eine Silikon-Backmatte genommen) ausgerollt und dabei die Teigplatte wenden, damit die Nuss-Mischung auf beiden Seiten gut haften bleibt. Die runde Teigplatte, die dabei entsteht, (sie sollte in etwa einen Durchmesser von 24 cm haben) wird nach dem Ausrollen in 16 Stücke (wie Tortenstücke) geschnitten. Die Nougatmasse wird so geschnitten, dass am Ende 96 kleine Rechtecke dabei rauskommen (ist ganz einfach!. Die Nogatstücke werden auf die breite Seite der Teigstücke gelegt, die dann wie bei einem Hörnchen zur kurzen Seite hin aufgerollt werden. Noch ein bisschen in Form biegen, ab aufs Backblech und bei 175 Grad ca. 20 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.


Viele Grüße! 

Montag, 15. April 2013

Eine Herausforderung für sich: New York Cheesecake mit Kirschtopping



Schon lange habe ich mit Respekt Bilder vom New-York-Cheesecake angeschaut und nach einem Blick ins Rezept den Gedanken ans Nachbacken wieder verworfen. Ein luftiger Boden, darauf eine gehaltvolle Frischkäsemasse, die deshalb nicht braun wird (wie der klassische gebackene Käsekuchen), weil sie im Backofen im Wasserbad gebacken wird. Im Wasserbad und dann im Backofen? Das kriege ich nicht hin, dachte ich. Doch als ich letztens beim Backbuben  ein beachtliches Cheesecake-Exemplar mit einem Blaubeertopping bewundert habe und mir sein Post Mut gemacht hat, habe ich mich dann doch mal da rangewagt. Da war es gut, dass ich das gleiche Backbuch von Cynthia Barcomi habe. Ich habe mich bei der obersten Schicht für Sauerkirschen entschieden, die aus dem Tiefkühler kamen und erstaunlich köstlich waren. Und nun tadaaa, da isser! Beim nächsten Mal werde ich noch ein bisschen am perfekten Look (Boden ganz gleichmäßig, usw. ...) feilen, aber bei dem hier behaupte ich einfach, dass der rustikale Eindruck voll Absicht war. Er schmeckt auf jeden Fall sensationell: Sahnig, fluffig, cremig, fruchtig-süß-säuerlich. Ist eigentlich auch kein Wunder, wenn man auf die Zutatenliste schaut, aber hey: That`s America!
Den New-York-Cheesecake reiche ich jetzt als Beitrag hier beim Tortenwettberwerb von Philadelphia ein. Also bitte alle Daumen drücken! Und falls ihr auch mitmachen wollt, klickt doch auf meinen Link. Es gibt Ipads und eine Reise zu gewinnen. 





New York Cheesecake mit Kirschtopping 
(aus: Cynthia Barcomi`s Backbuch, 2007)

Für den Biskuit:

35 g Mehl
30 g Speisestärke
1 TL Backpulver
1 Pr. Salz
3 Eier (groß), getrennt
70 g Zucker
1 TL Vanillezucker
45 g zerlassene Butter
2 EL Zucker 

Für die Frischkäsemasse:

900 g Philadelphia (Zimmertemperatur)
320 g Zucker
30 g Speisestärke
1 Vanillezucker
2 Eier (groß)
175 ml Sahne


Für das Fruchttopping:

1 P. gefrorene Kirschen (Blaubeeren, Himbeeren, Erdbeeren kann man auch nehmen, was man am liebsten mag)
4 EL Saft (von den Früchten)
100 g Zucker
1 1/2 EL Speisestärke
1 Pr. Salz


Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und eine Springform mit Backpapier auslegen (bzw. einfetten und mehlen). Dann werden Mehl, Speisestärke, Backpulver und Salz in einer Schüssel gemischt. Eigelb auf hoher Stufe 3 Minuten cremig schlagen, dann den Zucker und Vanillezucker langsam dazugeben und 5 Minuten weiterschlagen.  Die Mehlmischung darüber sieben und unterrühren, bis sich alles eben verbunden hat, dann die Butter unterrühren. Das Eiweiß wird mit einer Prise Salz steif geschlagen, dann die 2 EL Zucker dazugeben und weiterschlagen, bis sich beim Schlagen Spitzen bilden. Erst 1/3 unter den Teig, dann den restlichen Einschnee unterheben. In die Backform geben und 15 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen und dann die Springform kreuzweise von außen mit Alufolie abdichten (die Form muss richtig dicht sein).

Für die Füllung 1/4 des Frischkäses und 1/3 des Zuckers und die Speisestärke ca. 3 Minuten auf niedriger Stufe verrühren, danach den restlichen Frischkäse unterrühren. Dann auf höchster Stufe restlichen Zucker und Vanillezucker einrühren und mit den Eiern (nacheinander) ebenso verfahren. Zum Schluss wird noch kurz die Sahne eingerührt, nur bis alles vermischt ist!
Die Frischkäsemasse auf den Biskuit geben und leicht verstreichen. Die Springform wird dann in eine ofenfeste Form (ich habe eine große Auflaufform genommen) gestellt, die bis zu einer Höhe von ca. 2,5 cm mit heißem Wasser gefüllt wird. Dann ab in den Ofen und ca. 60 Minuten backen (die Käsemasse sollte nur noch ganz leicht wackeln, wenn man vorsichtig rüttelt). 

In der Form auskühlen lassen und dann abgedeckt in den Kühlschrank stellen (mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht).
Den Kuchen dann auf eine Tortenplatte stellen und das Fruchttopping zubereiten. 
Ich habe dafür nochmal einen Tortenring benutzt, man kann den Kuchen auch einfach in der Form lassen, bei meiner war da nach oben nur leider zu wenig Platz (...).
Die Zutaten für das Topping zusamen in einen Topf geben und unter Rühren zum Kochen bringen und dann 1-2 Minuten kochen, bis die Masse andickt. Dann 1 Minute abkühlen lassen, bevor sie auf den Kuchen kommt. Im Kühlschrank nochmal festwerden lassen und dann ab dafür!      


Viele Grüße!


Sonntag, 14. April 2013

Wochenend und Sonnenschein: Endlich nach draussen, grillen und freuen!

Leute, es ist Sommer Frühling! Endlich, kann ich da nur sagen. Und auch wenn das Wetter erst heute so richtig optimopti ist, haben wir es gestern schon im Garten krachen lassen. 

Wir haben vorm Haus einen Baum gepflanzt, haben gegrillt und es uns gut gehen lassen, super! Und heute gehts weiter, ich freu mich!

Zum Gegrillten gab es einen Cous-Cous-Salat mit Paprika und Feta, Rote-Beete-Carpaccio (ebenfalls) mit Feta, einen super Kartoffelsalat, ein Tortano mit Paprika, Pinienkernen und (ja schon wieder...) Feta. Zum Cous-Cous-Salat habe ich noch zwei Joghurtdips angerührt, einmal mit Harissa und einmal mit Kreuzkümmel. 
Und aus meinem neuen Kochbuch (juhu!) von Tim Mälzer "Greenbox" habe ich noch einen Paprikaketchup gekocht. Eine kleine Küchenschlacht, zugegeben - aber sowas von lecker! 

Euch allen eine schönen Sonntag!






















Montag, 8. April 2013

Pizza mit Chorizo und Bärlauch: Ein Blogevent nach meinem Geschmack!





Ein Blogevent zum Thema Pizza? Ich muss dabei sein! Luna und Zorra haben dazu aufgerufen und ich fühlte mich total angesprochen!
Pizza ist bei uns nämlich das Samstagsessen schlechthin. Und mit der Zeit backe ich mich der perfekten Pizza immer näher... 
Da wäre ja zum einen der Teig. Den setze ich schon ein paar Tage vorher an, nachdem ich vor einiger Zeit bei Eva was über den perfekten Pizzateig gelesen habe. Tomatensugo (HIER) koche ich alle paar Wochen auf Vorrat und friere es ein und der Belag wird gemeinschaftlich entschieden, fast immer sind aber viele Zwiebeln dabei.
Diesmal entschieden wir uns für eine Chorizo, die mir mein Vater von Teneriffa mitgebracht hatte. Die habe ich zusammen mit Bärlauch, Feta, Mozarella und Frühlingszwiebeln auf die Pizza geworfen und auf dem Pizzastein gebacken. 
LECKER! Bärlauch und Chorizo passen super zusammen und Feta geht bei mir eh immer. Für die Nicht-Feta-Liebhaber gab es Gouda, das war auch köstlich.







Blog-Event LXXXVI - We ♥ Pizza (Einsendeschluss 15. April 2013)




Pizza mit Chorizo und Bärlauch

500 g Mehl (550)
1 Würfel Hefe
4 EL Olivenöl
3 TL Salz
250 ml lauwames Wasser

250 ml Tomatensugo (Rezept HIER)

150 g Chorizo
1 Bund Bärlauch (grob in Stücke geschnitten)
1 Bund Frühlingszwiebeln (in Ringe geschnitten)
200 g Feta (gewürfelt)
200 g Mozarella (in Stücke gerissen oder geschnitten)
Salz, Pfeffer, ein bisschen Chili und Kräuter (nach Geschmack)

Die Hefe mit Öl und Salz in dem lauwarmen Wasser auflösen und dann das Mehl portionsweise hinzugeben und zu einem glatten und seidigen Teig verkneten (auf kleiner bis mittlerer Stufe, ca. 10 Minuten). Der Teig geht dann für 2 Tage oder mehr (unter Frischhaltefolie verpackt) in den Kühlschrank. Vor der Verwendng nochmal ein bisschen bei Zimmertemperatur stehen lassen und dann wie gewohnt verarbeiten. Aus der Teigmenge habe ich zwei große runde Pizzen (für 2 Bleche) bekommen. Die wird dann mit der Sauce und den restlichen Zutaten belegt. Pizzastein 45 Minuten bei voller Hitze im Backofen aufheizen und dann die Pizza auf dem Blech auf den Stein schieben oder mit einem Pizzaschieber direkt auf den Stein. Backen, bis der Boden knusprig und der Käse zerlaufen ist und... na, bis sie eben einfach fertig aussieht, ihr wisst schon. 
Dazu passt Salat perfekt!





Viele Grüße!

Sonntag, 7. April 2013

Post aus meiner Küche: Kindheitserinnerung, ein bisschen Nostalgie in der Küche




Es ist mal wieder Küchenpostzeit und ich freue mich, dass die Pakete von meiner Tauschpartnerin Simone und mir unbeschadet ihre Reise überstanden haben. Und es hat wieder viel Spaß gemacht. Thema war diesmal "Kindheitserinnerung" - ganz schön knifflig. 

Ich finde aber, dass wir beide das bravourös gemeistert haben. Ein besonderes "Hut-ab" geht dabei an Simone, die mit Kühlakkus Bolognese-Sauce und Ed-von-Schleck (selbstgemacht, kaum zu glauben oder?) auf die Reise geschickt hat! Dazu gabs noch Müsliriegel und Zitronenlimonade, köstlich! Das könnt Ihr HIER nochmal nachsehen und -nachlesen. Ein Besuch auf ihrem Blog lohnt sich aber auch so allemal, Simone backt und kocht tolle Sachen und einige davon sind schon auf meiner Nachkochliste gelandet.

Und weil ich nicht (wie Simone) an Kühlakkus usw. gedacht habe, wollte ich etwas paketkombatibles von früher verschicken. Und als erstes fiel mir da Apfelkuchen sehr fein ein, ein Rezept von Dr. Oetker aus einem ganz alten Schulkochbuch. Das war übrigens das erste Buch, aus dem ich meinen ersten Kuchen nachgebacken habe. Eigentlich kein besonderer Kuchen, nur ein Rührteig mit Äpfeln. Aber ein gutes Beispiel dafür, dass die einfachen Sachen manchmal die besten sind. Sahne noch dazu, besser gehts nicht. Den Kuchen habe ich im Weckglas gebacken, meine neue Lieblingsbackform. Und dann ist da noch der Siegerländer Reibekuchen (eigentlich Riewekooche) in meinem Päckchen gelandet. Das ist ein Brot mit geriebene Kartoffeln Den gab es bei meinen Omas im Siegerland zum Nachmittagskaffee mit Butter und Marmelade. Ich habe dazu Sprudel (mit Geschmack) bekommen! Simone hat keinen Sprudel mit Geschmack, sondern eine Marmelade bekommen und weil ich der ganzen Nostalgie noch einen modernen Anstrich verpassen wollte, habe ich nochmal die Ananas-Marmelade mit Tonkabohne gekocht, die ich HIER schon mal gezeigt habe.  Leider sind meine Fotos (konnte nur mit dem Handy fotografieren) ziemlich mau geworden, daher gibts hier nur eins:






Und hier kommen die anderen Rezepte. Simone, an dich nochmal viele Grüße und vielen Dank für die tollen und leckeren Dinge, ich habe mich sehr darüber gefreut!




Siegerländer Reibekuchen (Sejerlänner Riewekooche, ich habe beim Plötzblog ein tolles Rezept gefunden)

Vorteig
300 g Weizenmehl 1050
200 g Milch
20 g Frischhefe

Hauptteig
Vorteig
1000 g Kartoffeln (mehlig kochend)
250 g Milch
300 g Weizenmehl 1050
18 g Salz

Die Vorteigzutaten werden gemischt gehen, bis sich das Volumen verdreifacht hat. Bis dahin werden die Kartoffeln geschält und fein gerieben. Diese Masse wird dann mit einem Küchentuch kräftig ausgedrückt.
Die Milch wird aufgekocht und die Kartoffeln werden untergerührt, vom Herd nehmen und die Kartoffelfasern unterrühren bis die Masse andickt, dann abkühlen lassen.
Vorteig und Kartoffelmasse werden mit den restlichen übrigen Zutaten zu einem feuchten, klebrigen Teig verarbeitet, der dann 45 Minuten geht. Dann wird er nochmal kurz durchgeknetet und in eine gefettete und bemehlte Kastenform gegeben. Nochmal 45 Minuten gehen lassen.
Den Ofen auf 220°C vorheizen. Das Brot in den Ofen geben und auf 180°C runterschalten. 50 Minuten backen. Dann das Brot aus der Form holen und nochmal 10 Minuten ohne Form weterbacken.
Schmeckt frisch am besten mit Butter und Marmelade, aber auch Herzhaftes wie Käse passt gut dazu!



Apfelkuchen sehr fein (nach Dr. Oetker)

4-5 Äpfel
125 g weiche Butter
125 g Zucker
1 P. Vanille-Zucker

1 Pr. Salz
3 Eier (Größe M)
200 g Weizenmehl
2 gestr. TL Backpulver

2 EL Milch
Puderzucker

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Butter schaumig schlagen und dann Zucker, Vanillezucker und Salz dazu geben und weiterrühren. Dann die Eier nacheinander zugeben weiter schlagen, bis die Masse schaumig geschlagen ist. Dann Mehl und Backpulver mischen und mit der Milch dazugeben und kurz verrühren. Die Äpfel schälen, vierteln und auf der runden Seite der Länge nach mehrmals einritzen. Der Teig wird dann in eine gefettete und bemehlte Springform gegeben und leicht verstrichen. Dann legt man die Äpfel mit der eingeritzten Seite nach oben auf den Teig und backt den Kuchen ca. 45 Minuten. Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben.
Dazu passt Vanille-Sahne!



Ananas-Marmelade mit Tonkabohne


1 kg fein gewürfelte Ananas
500 g Gelierzucker (2:1)
3 Tonkabohnen

Die Ananas wird fein gewürfelt und in den Topf gegeben. Dann einen (wirklich) kleinen Teil der Ananas mit dem Pürierstab pürieren. Dann die Früchtemasse mit dem Gelierzucker verrühren. Das lässt man eine halbe Stunde stehen und danach unter Rühren aufkochen. Die Tonkabohnen werden mit der Muskatreibe gerieben und dazu gegeben. Drei Minuten (wie auf der Packung angegeben) sprudelnd kochen und danach sofort in Gläser füllen und diese verschließen.



Viele Grüße!

Sonntag, 31. März 2013

Frohe Ostern!



Mit Osterhasenkeksen und einem Wahnsinns-Eierlikör (Rezept von Steph vom KuLa!) verabschiede ich mich in die Ostertage. Habt es schön und zieht Handschuhe an, wenn Ihr im Schnee die Eier sucht



Nächste Woche mehr, da habe ich nämlich viel vor, ich werde meine PAMK-Kindheitserinnerungen posten und zeigen, was ich und meine Tauschpartnerin Simone so alles fabriziert haben. 
Und mein Beitrag zum Pizza-Blogevent von Zorra und Luna muss auch noch fertiggeschrieben werden.

Ich setz mich jetzt unter den Osterbusch und genehmige mir noch ein Eierlikörchen...

             Frohe Ostern und viele Grüße!

Mittwoch, 27. März 2013

Für schlechte Zeiten: Schokochip-Kuchen im Glas



Dies ist ein Post, der eigentlich schon überfällig ist. Ich habe nämlich vor ein paar Wochen bei Tanja, die den schönen Blog "Zuckersüße Äpfel" hat, einen Gutschein für "Gläser und Flaschen" gewonnen. Ich hab mich gefreut!
Und in was in meinen Gewinn umsetze war mir sofort klar: Weckgläser! Ich wollte nämlich schon lange Kuchen im Glas backen. In meiner Vorstellung standen dann unten im Keller kleine Gläser mit schönen Kuchen, die man in der Not schnabulieren kann. 
Guter Plan, nicht wahr? Stimmt, der hat nur einen Haken: Die Kuchen sind total saftig, weil sie sofort verschlossen werden, wenn sie aus dem Ofen kommen. Hat man das im Kopf, wird es mit der Vorratshaltung schon mal schwierig. Naja, ich arbeite dran...
Ok, also jetzt zum Rezept. Ich habe wieder mal den Schokochip-Kuchen gebacken, den ich bei Petra von Chili und Ciabatta vor einiger Zeit gefunden und seitdem ganz oft nachgebacken habe, denn der ist ein Kracher (Brauner Zucker, viel Vanille, Buttermilch, Schokotropfen... also total saftig und schokoladig
Also, ab an den Backofen!




Schokochip-Kuchen (Quelle s.o., leicht abgewandelt)

225 g weiche Butter
300g Brauner Zucker
4 Eier
3 TL Vanilleextrakt
375 g Mehl
3 TL Backpulver
1/2 TL Salz
240 ml Buttermilch
200 g Schokotropfen
Butter und Paniermehl für die Form / Gläser

Ich habe für diese Backaktion vier große Weckgläser genommen (0,5 l), gut gefettet und mit Paniermehl ausgestreut, man kann für die Menge auch eine Napfkuchenform nehmen. Die Gummiringe werden in Wasser eingeweicht.
Zuerst wird die Butter mit dem Zucker schaumig aufgeschlagen und dann werden die Eier nacheinander dazugegeben und schaumig geschlagen. Dann kommen Vanille und Salz dazu. Backpulver uund Mehl mischen und abwechselnd mit der Buttermilch unter den Teig rühren (dabei mit Mehl beginnen und aufhören). Zum Schluss kurz die Schokochips unterrühren.
In die Gläser / Form geben und bei 175 Grad (vorgeheizt) ca. 35 Minuten (bei einer Napfkuchenform ca. 60 Minuten - Stäbchenprobe!) backen.
Nach dem Backen die Gummiringe auf die Deckel der Weckgläser legen und sofort mit den Klammern verschließen.




                        Viele Grüße!



Montag, 18. März 2013

Happy Birthday to me! Mein erster Blog-Geburtstag!


Ja ich weiß, es ist sehr unspektakulär: Keins meiner Kinder, nicht mein Mann und auch sonst kein Mitglied meiner Familie oder eine Freundin haben heute Geburtstags, nur mein Blog. Und doch freue ich mich!
Heute vor einem Jahr hatte ich mal ein paar Stunden ganz für mich alleine und der Wunsch nach einem eigenen Blog wurde in die Tat umgesetzt. Rückblickend freue ich mich sehr über diesen Schritt , auch wenn er nicht immer einfach war. Zum einen war mir überhaupt nicht klar, wieviel Zeit bloggen in Anspruch nimmt und was man alles für gelungene Fotos tun muss. Und dann muss es ja auch noch Menschen geben, die das lesen und sehen wollen. Manchmal habe ich gehadert und mich dann aber auch wieder sehr  gefreut. 
Jetzt ist bloggen ein Hobby geworden, das mir viel Spaß macht. Und das muss mit Schokoladenkuchen gefeiert werden - finde ich. Und weil ich noch ein angebrochenes Glas Erdnussbutter im Kühlschrank hatte, musste es nicht nur Schokolade sondern auch noch was mit Erdnüssen sein. 
Auf der Suche im Netz und bei meinen Lieblingsblogs bin ich (bei Christina, Petra und Ellja) auf Brownies mit Erdnussbutterstreuseln gestoßen, der Wahnsinn... Und so kam es zu meinem Geburtstagskuchen
Also auf ins zweite Jahr!


Brownies mit Erdnussbutterstreuselwahnsinn (leicht abgewandelt, Quellen siehe oben)


80 g Butter
60 g Erdnussbutter mit Stückchen
100 g Zucker
200 g Mehl
80 g geröstete und gesalzene Erdnüsse (die habe ich weggelassen und dafür 40 g Erdnussbutter mehr genommen...)

200 g Zartbitterschokolade
150 g Butter
170 g Zucker
4 Eier
100 g Mehl
1 TL Backpulver
4 EL Kakao

Butter zusammen mit der Erdnussbutter cremig schlagen, dann Zucker nach und nach einrieseln lassen. Die Erdnüsse grob gehackt, ich habe sie wie oben angegeben weggelassen und ersetzt) und zusammen mit dem Mehl verkneten. Streuselteig muss dann für etwa 30 Min. in den Kühlschrank. Dann wird der Ofen auf 180°C vorgeheizt und eine eckige Form (meine ist ca 28 mal 25 cm) Springform mit Backpapier ausgelegt. Schokolade hacken und mit der Butter in einem heißen Wasserbad schmelzen. Die Eier werden in einer Schüssel mit dem Handrührgerät schaumig aufgeschlagen und dann lässt man den Zucker einrieseln. Dann wird die Butter-Schokoladenmasse schnell untergerührt und danach Mehl mit Backpulver (gemischt und gesiebt) und unter die Masse gezogen. Dann den Teig in die Form geben und mit den Streuseln belegen, dann ca. 30 Minuten backen. 
In der Form auskühlen lassen und dann ab dafür!


                                 Viele Grüße! 

Donnerstag, 14. März 2013

Das perfekte Oster-Dessert: Panna Cotta auf Himbeer-Gelee




Der Blick nach draussen und aufs Thermometer soll uns anscheinend immer noch weismachen, dass der Winter noch in vollem Gang ist. 
Ich glaube ja wohl, es hackt! Ostern ist nicht mehr weit und in optmistischer Hoffnung, dass wir draussen Eier suchen können, habe ich schon mal einen Dessert-Testlauf für das Osteressen gestartet und eine sahnige Panna Cotta auf cremigem Himbeergelee gezaubert. 
Und was soll ich sagen? It`s Frühling in your Mouth! Panna Cotta und der fruchtige Gelee haben in etwa die gleiche Konsistenz und die leichte Säure der Himbeere harmoniert sensationell mit der cremigen Süße von der Panna Cotta. Die fruchtige Schicht habe ich (nachdem ich das in diversen Blogs hier, hier und hier mit Begeisterung gesehen habe) in ein schief gestelltes Glas gefüllt und fest werden lassen. Danach wird die zweite Schicht (abgekühlt) darauf gegossen. In die Panna Cotta kommt übrigens noch eine Portion gezuckerte Kondensmilch, das macht das Ganze total cremig, das müsst ihr probieren!
Alles schon mit ein bisschen Arbeit verbunden, aber das Ergebnis ist es wirklich wert, versprochen! Für das Ostermenü ist das Dessert auch deshalb perfekt geeignet, weil man es schon am Vortag zubereiten kann.






Panna Cotta auf Himbeer-Gelee (für 4 Personen)

Zutaten:

200 g Himbeeren
50 - 60 g Zucker (abhängig von der Säure der Früchte; die Himbeerschicht sollte noch eine leichte Säure haben, weil die Panna Cotta ja sehr süß ist)
10 ml Himbeergeist (wenn Kinder mitessen, kann der Alkohol durch ein paar EL Wasser ersetzt werden)
2 Blatt Gelatine

3 Blatt Gelatine
1 Vanilleschote
200 ml Sahne
100 ml Milch
100 ml gesüßte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
2 EL gehackte Pistazien zum Bestreuen

Zubereitung:

Zwei Blatt Gelatine in Wasser einweichen. Dann die Himbeeren zusammen mit Zucker, Himbeergeist/Wasser und Zucker aufkochen und ein paar Minuten leise köcheln. Danach wird die Fruchtmasse durch ein feines Sieb oder die Flotte Lotte püriert und dann zurück in den Topf gegeben. Nochmal kurz erhitzen und vom Herd nehmen. Die Gelatine ausdrücken und in dem heißen Fruchtpüree auflösen. Dann werden vier Gläser schief aufgestellt. Am besten nimmt man tiefe Teller, in die man Tücher legt. Das Fruchtpüree danach vorsichtig in die Gläser schütten und kalt stellen, bis die Masse fest geworden ist.
  
Die Gelatine in ausreichend Wasser einweichen und die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark mit einem Messer herausschieben. Sahne, Milch, Vanillemark und die ausgekratzte Schote zusammen aufkochen. Vom Herd nehmen, die Schote rausholen und die Kondensmilch einrühren. Dann wird die Gelatine ausgedrückt und in der heißen Flüssigkeit aufgelöst. Die Mischung lässt man auf Zimmertemperatur abkühlen und gießt sie dann auf das Himbeer-Gelee. Alles zusammen nochmal mindestens vier Stunden im Kühlschrank festwerden lassen. Vor dem Servieren mit den gehackten Pistazien bestreuen.

Tipp: Das Dessert lässt sich prima schon am Tag vorher zubereiten und mit Alufolie bedeckt im Kühlschrank lagern!





                                      Viele Grüße!