Montag, 31. August 2015

Hä, gehts hier nicht ums Kochen...? Ne, heute reden wir über Fremdenfeindlichkeit!

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Mir geht es im Moment wie vielen Anderen, ich bin entsetzt, wütend und auch hilflos angesichts der Fremdenfeindlichkeit, die sich wie eine Krankheit auszubreiten scheint. Menschen, die bei facebook, vor Flüchtlingsheimen, Pegida-Demos oder sonst wo ihren Quatsch wie "Das Boot ist voll", "Ich hab nix gegen Ausländer, aber..." oder "Die leben im Luxus und wir haben nix" absondern, haben keine Ahnung und fühlen sich oft als die Verlierer der Gesellschaft, auch Angst vor Fremdem und Anderem spielen eine Rolle. Diese Aussprüche sind übrigens, wenn man sich bei facebook umsieht, noch harmlos, aber das nur nebenbei.

Auch die Bloggerwelt lässt das nicht kalt. Es gibt viele tolle und richtige Statements von Bloggern, es gibt "Blogger für Flüchtlinge", eine großartige Initiative von Bloggern, die jetzt schon über eine enorme Zahl an Mitgliedern, einen beeindruckenden Spendenstand und gute Beiträge zu den unterschiedlichen Dimensionen dieses Themas verfügt. Auch ich bin Mitglied dieser Gruppe und überlege nicht erst seitdem, welchen Beitrag ich leisten kann. Ich habe einen Foodblog, einen kleinen, und ich ich wollte mich nach dem Motto "Mein Blog - meine Wohlfühlzone" auf Kochen, Backen und Essen beschränken.
Aber das ist jetzt für mich nicht mehr angesagt, weil es genug ist und sich die Menschen gegen Fremdenfeindlichkeit breit aufstellen müssen.

In vielen Artikel, Talkrunden oder Videos haben Journalisten, Prominente und Nichtprominente Stellung bezogen und sich deutlich positioniert, hier ein paar Videobeispiele, falls Ihr die noch nicht kennt:









Ich finde, die eigene Wut zu äußern und sich deutlich von patriotischen Vollidioten abzugrenzen total gut und wichtig. Mich beschäftigen aber auch immer die Möglichkeiten, wie wir daran in Zukunft was ändern können und dann komme ich zu der Frage nach den Gründen. Deshalb hier mal drei Punkte, die für mich eine große Rolle spielen.
1. Der Umgang mit Fremdenfeindlichkeit im Alltag

Zum einen ist es wichtig, Stellung zu beziehen, eine Haltung zu haben und im eigenen Alltag zu äußern und dafür einzustehen. Jeder kennt Sprüche wie "Ich hab nix gegen Ausländer, mein bester Freund ist Türke, aber..." oder "Seitdem die Rumänen hier wohnen, wird hier ständig eingebrochen, das ist eine Tatsache" "Mit mir im Bus waren nur ein paar Russen, da war mir schon unwohl". Da fängt Rassismus an, Punkt. Menschen werden nicht als Individuen, sondern als Teil einer Gruppe oder Nationalität betrachtet. Für mich entsteht daraus im Alltag die klare Konsequenz, dazu was zu sagen! Sind Deutsche gemeint, wird die Staatsangehörigkeit ja auch nicht erwähnt. Auch die eigene Denke müssen wir reflektieren, viele Vorurteile haben wir schon ganz früh kennengelernt und übernommen. Ändern kann man das aber immer noch. 

2. Die Frage nach dem Warum

Ich bin ja Sozialarbeiterin, deswegen treibt mich diese Frage sehr um. Soziale Arbeit kommt auf der Suche nach der Lösung nur schwer an dem Warum vorbei. Die Verknüpfung von unterschiedlichsten Wissenschaftsbereichen (Psychologie, Soziologie, Pädagogik,  Politik, Rechtswissenschaften, Geschichte) eröffnet uns die Möglichkeit, Problemen wie Fremdenfeindlichkeit auf den Grund zu gehen. 
Ich finde es gut, wenn Leute wie Joko und Klaas mit viel Reichweite und Followern deutlich sagen, wie erbärmlich und dumm solche Menschen sind. Ist so, sind wir uns einig. Aber ich frage mich immer, wie kommt es dazu? Was ist passiert, dass Menschen Flüchtlingsheime anzünden oder mit ihrem Klarnamen bei facebook wieder nach Gaskammern schreien? 
Leider gibt es nicht DIE Antwort, das Thema ist hochkomplex. Fremdenfeindlichkeit hat u.a. mit sozialer Benachteiligung, mangelnder Bildung und dem Mangel an Kontakten zu anderen Nationalitäten zu tun.

Ich denke beim Thema Benachteiligung oft an die Hartz IV-Gesetzgebung mit dem Grundsatz Fördern und Fordern. Meiner Meinung nach hat das die Stigmatisierung von Menschen ohne Job sehr gefödert, mehr als im vorherigen System von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld, da geht viel Selbstwertgefühl über die Wupper. Theater, Kino, Bio-Essen, Kleidung werden zum puren Luxus. Schwer, sich da nicht ausgegrenzt zu fühlen. Auch das Gefühl, dass die Politiker "da oben" machen was sie wollen, ist ja weit verbreitet, zu oft zu Recht.

Bildung: ein wichtiges Thema, ein Schlüsselthema! Was Bildung angeht, so muss man klar sagen, dass gerade hier in Deutschland nicht alle die gleichen Möglichkeiten und Chancen haben, viel ist vorgezeichnet durch Bildungsstand der Eltern, der Nationalität und den finanziellen Möglichkeiten. Sogar so banale Dinge wie ein Name spielen eine Rolle. Die Namen Kevin oder Chantal stehen stellvertretend dafür, leider ist das wirklich so. Bildung ist im Übrigen ein Schlüsselthema bei vielen Problemen und Mißständen, deshalb ist die Investition in ein gutes Bildungssystem so immens wichtig. Und leider liegt Deutschland im europäischen Vergleich etwa im unteren Drittel, ein Armutszeugnis. 
In den Schulen geht es um die Vermittlung des Lernstoffs, da bleiben Meinungsbildung und Diskussionskultur auf der Strecke. Das dritte Reich wird ein-, zweimal in der Schullaufbahn als für sich stehendes Thema behandelt, die Tragweite und unsere daraus resultierende Verantwortung kann damit nur schwerlich klar werden. 
Kontakte mit anderen Nationalitäten, anderen Lebenswelten können schon Kinder machen, in Kindergarten oder Schule, wenn es die Eltern wollen. Schulen mit vielen Nationalitäten werden oft von Eltern gemieden, gerade wegen dem hohen Ausländeranteil. Hoher Ausländeranteil = viele Probleme.
Auch wir haben da so unsere Erfahrungen. Wir haben uns bei beiden Kindern für Schulen in der Nähe entschieden. Unsere ältere Tochter ist auf eine Schule gegangen, die keinen hohen Ausländeranteil hatte. Bei unserer jüngeren Tochter ist es eine Schule geworden, in der es viele Nationalitäten gibt. Einfach war / ist es auf beiden Schule nicht, das ist Fakt. Ich habe zwei intelligente Kinder, die in der Schule viel lernen, auch das ist Fakt. Meine jüngere Tochter lernt aber gerade in ihrer Schule ganz nebenbei, die unterschiedlichsten Nationalitäten und Namen kennen, ohne das zu bewerten, auch Fakt und keine Sozialromantik. Natürlich ist das als Lösungsansatz zu einfach. Ich will damit nur verdeutlichen, dass Kinder, aus welchen Land sie auch kommen, voneinander lernen und profitieren können und deutsche Kinder nicht (wie oft behauptet) dabei auf der Strecke bleiben.
Um das klarzustellen, Verstehen heißt für mich nicht Akzeptanz! Ich hege kein Verständnis für Menschen, die andere vergasen wollen oder auf Flüchtlingskinder urinieren oder beim Bier über klauende Rumänen zetern. Aber wir müssen den Dingen auf den Grund gehen. Diese Menschen werden an ihrer Haltung vermutlich nicht viel ändern, aber wir können solchem Denken für die Zukunft den Nährboden entziehen. 


3.  Politik und Medien

Diese hassgeladene Stimmung / Lage ist eine Katastrophe mit Ansage. Politiker haben auf allen Ebenen immer wieder dazu beigetragen, dass sich dieses Klima entwickeln konnte. In Dortmund können sich Rechte seit Jahren ausbreiten, Politik und Polizei haben mit dazu beigetragen. Zum Thema Dortmund hier an dieser Stelle ein Artikel, der in der Süddeutschen erschienen ist. Auch zu uns nach Unna schwappt diese braune Suppe über, die Reaktionen darauf sind übersichtlich.
Wenn Politiker, auch wenn die Zahlen klar dagegen sprechen, massenhaften Asylmissbrauch (Beispiel Horst Seehofer) beklagen um sich im Wahlkampf Applaus und Zustimmung zu sichern, so befeuern sie damit auch die Wut, die sich zum Beispiel bei den Pegida-Demos so heftig gezeigt hat. Auch durch das Schweigen im Walde, das Fischen am rechten Rand und Tatenlosigkeit kann sich fremdenfeindliches Denken ausbreiten. Auch das Analysieren der Gründe und daraus zu handeln, ist versäumt worden. Da nützt es auch nicht viel, dass jetzt diese Vorgänge aufs Schärfste verurteilt werden. Jetzt muss es endlich viel Geld in Aussteigerprogramme, Integrationsprojekte, Jugendarbeit, Bildung, Förderung und vieles mehr gesteckt werden.

Medien, ein anderes, wütendmachendes Thema. Allen voran marschiert die BILD-Zeitung, die Ressintements gegen Flüchtlinge, Ausländer und Andersgläubige schürt. Gerade wird da ja total pro Flüchtlinge geschrieben, aber sie hat leider viel zu oft gezeigt wes Geistes Kind sie ist. Ein paar Beispiele gefällig?
Bildblog.de kann da weiterhelfen...
 



Und das ist nur eine klitzekleine Auswahl, BILD macht das schon seit zig Jahren so und leider ist diese Zeitung für viele die Informationsquelle schlechthin, weil sie sich angeblich traut, auch unangenehme Wahrheiten auszusprechen und die Dinge total vereinfacht mit Schwarz-Weiß-Denke und einem klaren Feindbild darstellt.  BILD wird immer wieder vom Deutschen Presserat abgemahnt für solch eine Berichterstattung, für die Macher kein Grund zum Umdenken. Denn so wird Auflage gemacht, mit "Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht"  (Da muss ich doch an dieser Stelle mal DIE ÄRZTE zitieren).

Das an dieser Stelle von mir zum Thema. Fühlt euch eingeladen und ermutigt, hier Eure Meinung loszuwerden (gerne auch kontrovers!), ich würde mich freuen!





Viele Grüße, Christina 







Sonntag, 31. Mai 2015

Sonntagskuchen, heute in der Mini-Ausgabe! [Kleine Erdbeer-Frischkäse-Torte]



Ich muss Euch ja hier an dieser Stelle mal mein Leid klagen, denn ich bin echt arm dran - echt jetzt! Ich habe hier zwei Familienexemplare (von insgesamt vier), die echte Essensbanausen sind. Soll heißen, die mögen total viele Sachen... NICHT! Da sind (um nur einige zu nennen) Rhabarber, Zucchini, Gurken, Himbeeren, Eier, Stachelbeeren, scharfes Essen ("das ist zu stark gewürzt") und Erdbeeren, ja sogar Erdbeeren. Und das in dieser Zeit! Ich sehe überall so schöne Rezepte mit diesen Leckereien und mache am Ende ständig nur Apfelkuchen, das stinkt mir gewaltig. 
Und weil es ja noch ein Tochterkind mit gutem Geschmack gibt, habe ich jetzt mal nur für uns und unseren guten Geschmack eine kleine Torte mit jeder Menge Erdbeeren gemacht. Der Rest kann jetzt mal sehen, wo er bleibt - pädagogische Maßnahme, vielleicht kommen der ja bei einem Kuchenembargo auf den Geschmack ;)

Das Rezept habe ich in der neuen deli gefunden und es gefiel mir auf Anhieb. Keksboden. viel Frischkäse, Erdbeeren und das alles mit einer guten Menge Orangensaft.Und es ist so lecker geworden, wie gewünscht und erwartet. Ich habe natürlich die Menge halbiert und das Rezept, wie immer, ein bisschen abgewandelt, ist ja klar. Denkt bei der Planung nur daran, dass die Torte über Nacht in den Kühlschrank kommt. Jetzt kommt das Rezept, habt einen schönen Sonntag!



Kleine Erdbeer-Frischkäse-Torte (nach einem Rezept aus deli 2/2015)

Für den Boden:
80 g Haferkekse
2 EL Paniermehl
1 Prise Zimt
40 g flüssige Butter

Für die Frischkäsemasse:
4 Blatt weiße Gelatine
1 TL abgeriebene Oragenschale
100 ml Orangensaft
 EL Zitronensaft
60 g Zucker
300 g Frischkäse (Dopperahmstufe)
 130 g Magerquark

Für den Belag:
1 EL Zitronensaft
400 g Erdbeeren
2 EL Puderzucker
etwas Puderzucker als Deko



Die Haferkekse in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz o.ä. ordentlich zerbröseln, es sollten keine größere Stücke mehr dabei sein. Dann diese Masse mit Paniermehl, Zimt und der flüssigen Butter vermischen. Eine kleine Springform (Durchmesser 18 cm) am Boden mit Backpapier bespannen, die Keksmasse gleichmäßig darauf verteilen und für eine halbe Stunde zum abkühlen in den Kühlschrank stellen.
In der Zwischenzeit die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Dann die Orangenschale mit Orangensaft, 3 EL Zitronensaft und dem Zucker aufkochen und beiseite stellen. Frischkäse und Quark werden dann in einer Schüssel mit dem Mixer ein paar Minuten cremig und glatt geschlagen. Die Gelatine ausdrücken, in der heißen Orangenflüssigkeit auflösen, dann unter Rühren langsam in die Frischkäsemasse laufen lassen. Die Creme kommt auf den Boden und dann wird die Torte über Nacht in den Kühlschrank gestellt.
Am nächsten Tag werden die Erdbeern kurz vorm Servieren geputzt und je nach Größe halbiert, geviertel oder ganz gelassen. 50 g der Erdbeeren werden mit dem Saft und dem Puderzucker püriert, der Rest kommt direkt auf die Torte. Dann noch das Erdbeerpürree über die Torte gießen, mit etwas Puderzucker bestäuben und ab auf die Kaffeetafel!



Viele liebe Grüße, Christina


Donnerstag, 30. April 2015

Vegetarisch am Wochenende #7: Gemüsepizza mit Feta



Also, eine Pizza mal wieder - gerne! Über eine gute Pizza habe ich mich ja bereits HIER schon mal ausgelassen. Guter Teig, gute Sauce und lecker was oben druff, damit ist der Drops im positiven Sinne ja schon gelutscht. Das ist nämlich saulecker, auch vegetarisch übrigens. Und tadaaa, da ist die Überleitung zum siebten Mal Vegetarisch am Wochenende! Denn diesmal gibt es eine vegetarische Pizzavariante mit Feta, die ist super! Und weil das Wochenende ja schon heute beginnt, gibts diesen Post eben schon an einem Donnerstag, sonst poste ich ja in dieser Rubrik immer freitags!



Diesmal habe ich mich beim Belag für Frühlingszwiebeln, orangfarbene Paprika und gelbe Zucchini entschieden. Das sieht nicht nur superschön aus, die Kombi schmeckt auch prima. Paprika ist für mich bei Pizza allerdings immer ein Sonderfall, denn sie wird bei der kurzen Backzeit von Pizza nie gar und ist immer viel zu knackig und passt nicht zum Rest. Daher dünste ich Paprika für Pizza immer vorher in der Pfanne mit Olivenöl, dann ist sie perfekt. Wie macht ihr das denn so? 
Oben drauf gibts neben jungem Gouda auch noch ein bisschen Feta. Feta geht für mich ja immer, den würde ich mir fast noch aufs Marmeladenbrot krümeln, aber nur fast ....;) Auf Pizza finde ich ihn genial, HIER habe ich ja mal eine mit Chorizo und Bärlauch gemacht, da hatte der Feta auch eine tragende Rolle. 




Gemüsepizza mit Feta (für 4 Pizzen)

Für den Hefeteig:

500 ml lauwarmes Wasser
1/2 Würfel frische Hefe
3 TL Salz
2 EL Honig
5 EL Olivenöl
550-700 g Mehl (Typ 550)

Für den Belag:

2 kleine Paprika orange, in Streifen geschnitten
1 Bund Frühlingszwiebeln, in Scheiben geschnitten
1 kleine gelbe Zucchini, in dünne Scheiben geschnitten
250 g Feta
3 Handvoll geriebenen jungen Gouda
Salz, Pfeffer, Pizzagewürz von Sonnentor

Für die Sauce:

Olivenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe

1 Dose gehackte Tomaten
2 El Tomatenmark
2 EL Zucker
Salz, Pfeffer
Mediterrane Kräuter, am besten frisch und ganz nach Geschmack

Für die Sauce Zwiebel und Knoblauch klein hacken und im heißen Öl anschwitzen. Den Zucker dazu geben und karamellisieren lassen. Tomatenmark dazu und anbraten, dann die Tomaten aus der Dose und eine Tasse Wasser dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Kräutern bei kleiner Hitze mindestens eine halbe Stunde köcheln lassen. Zum Schluss wird alles püriert und ggf. nochmal mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. (Die Sauce kann gut eingefroren werden und passt ganz toll auch zu Pasta und vielem mehr. Ich mache immer die doppelte oder dreifache Menge)
Für den Teig in der Küchenmaschine Hefe mit Öl, Honig und Salz in dem Wasser auflösen und dann das Mehl löffelweise hinzugeben, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entstanden ist (deshalb die angegebene Mehlmenge). In einer Schüssel zugedeckt gehen lassen (Normalerweise lasse ich ihn wie HIER ein, zwei Tage im Kühlschrank, dann ist er am besten. Aber so geht es auch).
Paprika in etwas Olivenöl in einer Pfanne dünsten, bis sie leicht gar und schön geröstet sind. Beiseite stellen.
Backofen auf 250 Grad vorheizen. Wenn ihr eine Pizzafunktion habt, wie ich, dann die wählen. Wenn der Teig auf die doppelte Größe aufgegangen ist, in vier Teile teilen und dann nacheinander dünn ausrollen und auf ein Backblech (mit Backpapier) legen. Mit der Sauce bestreichen und jeden Boden mit einem Viertel der Zutaten belegen. Mit Salz und Pfeffer würzen und natürlich Pizzagewürz (oder Oregano, wie ihr wollt). Mit Gouda bestreuen und zum Schluß noch ein paar Brocken Feta darüberkrümeln. 
Im Ofen goldbraun backen. Ich backe ihn mit der Pizzastufe ziemlich weit unten, das dauert dann so 10-15 Minuten. Ihr solltet die Pizza also im Auge behalten, denn jeder Ofen ist ja anders!
 
 
 
Viele liebe Grüße, Christina
 

Dienstag, 21. April 2015

[Gesundfrühstück de Luxe] Dinkel-Frischkornbrei mit Apfel und Quark



Irgendwann in den Achtzigern, als die Ökowelle ihren Anfang nahm, kam bei uns Frischkornbrei auf den Tisch.  Geschrotetes und über Nacht eingeweichtes Getreide wird am nächsten Tag mit Obst, Milch, Joghurt usw. verrührt und zum Frühstück gegessen. An der Zubereitung hat sich bis heute nicht viel geändert. Ich fand das damals furchtbar und mehr als "buäh" oder "igitt" fiel mir dazu nicht ein. Jetzt sind ein "paar" Jahre ins Land gegangen und ich bin nicht nur älter und weiser geworden. Nöhöö, ich weiß jetzt sogar was gut ist und gesund und das ist zum Frühstück der Frischkornbrei! 






Es gibt ja tolle Frühstücksbreimischungen und viele Rezepte für Overnight-Oats, vom Prinzip her ja das Gleiche. Getreide einweichen und am nächsten Tag essen. Da gibts auch viele gute Mischungen, finde ich. Ich habe mir für dieses Rezept einfach im Bioladen ein Pfund Dinkelschrot mahlen lassen, das macht sich natürlich im Preis bemerkbar im Vergleich mit den Mischungen. Und mit den weiteren Zutaten ist auch genug Abwechslung und Geschmack mit dabei. Eine Mischung hat es dann doch noch in dieses Frühstück geschafft und zwar das Chia-Topping Apfel-Zimt von Davert, denn das ist einfach der Hammer und es sieht auch noch toll aus! 
Und weil es so gut passt, reiche ich dieses Rezept doch glatt noch als Beitrag zum Frühstücks-Event von Simones S-Küche ein! Ihr Blog wird nämlich zwei, herzlichen Glückwunsch von mir!


Guten Morgen Sonnenschein - Das Frühstücksevent vom 10.04. bis 10.05.





So und jetzt das Rezept, einfacher als einfach und dazu noch leckerer als lecker!

Dinkel-Frischkornbrei mit Apfel und Quark (für 2 Portionen)

Für den Frischkornbrei:

4 EL Dinkelschrot
8 EL Naturtrüber Apfelsaft
4 EL Quark
6 EL Sahne
3 EL Zitronensaft
1 großer Apfel, mit der Schale gerieben (evt. ein paar Stückchen als Deko zurücklegen)
Honig nach Geschmack

Als Topping:

Chia-Topping Apfel-Zimt
Ein paar Apfelstücke (s.o.)

Dinkelschrot und Apfelsaft am Abend vorher vermischen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am Morgen den eingeweichten Schrot mit den restlichen Zutaten vermischen und mit dem Honig abschmecken. In Teller oder Schalen füllen und mit dem Topping und ein paar Apfelstückchen krönen, das wars auch schon!



Viele liebe Grüße, Christina
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