Donnerstag, 30. April 2015

Vegetarisch am Wochenende #7: Gemüsepizza mit Feta



Also, eine Pizza mal wieder - gerne! Über eine gute Pizza habe ich mich ja bereits HIER schon mal ausgelassen. Guter Teig, gute Sauce und lecker was oben druff, damit ist der Drops im positiven Sinne ja schon gelutscht. Das ist nämlich saulecker, auch vegetarisch übrigens. Und tadaaa, da ist die Überleitung zum siebten Mal Vegetarisch am Wochenende! Denn diesmal gibt es eine vegetarische Pizzavariante mit Feta, die ist super! Und weil das Wochenende ja schon heute beginnt, gibts diesen Post eben schon an einem Donnerstag, sonst poste ich ja in dieser Rubrik immer freitags!



Diesmal habe ich mich beim Belag für Frühlingszwiebeln, orangfarbene Paprika und gelbe Zucchini entschieden. Das sieht nicht nur superschön aus, die Kombi schmeckt auch prima. Paprika ist für mich bei Pizza allerdings immer ein Sonderfall, denn sie wird bei der kurzen Backzeit von Pizza nie gar und ist immer viel zu knackig und passt nicht zum Rest. Daher dünste ich Paprika für Pizza immer vorher in der Pfanne mit Olivenöl, dann ist sie perfekt. Wie macht ihr das denn so? 
Oben drauf gibts neben jungem Gouda auch noch ein bisschen Feta. Feta geht für mich ja immer, den würde ich mir fast noch aufs Marmeladenbrot krümeln, aber nur fast ....;) Auf Pizza finde ich ihn genial, HIER habe ich ja mal eine mit Chorizo und Bärlauch gemacht, da hatte der Feta auch eine tragende Rolle. 




Gemüsepizza mit Feta (für 4 Pizzen)

Für den Hefeteig:

500 ml lauwarmes Wasser
1/2 Würfel frische Hefe
3 TL Salz
2 EL Honig
5 EL Olivenöl
550-700 g Mehl (Typ 550)

Für den Belag:

2 kleine Paprika orange, in Streifen geschnitten
1 Bund Frühlingszwiebeln, in Scheiben geschnitten
1 kleine gelbe Zucchini, in dünne Scheiben geschnitten
250 g Feta
3 Handvoll geriebenen jungen Gouda
Salz, Pfeffer, Pizzagewürz von Sonnentor

Für die Sauce:

Olivenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe

1 Dose gehackte Tomaten
2 El Tomatenmark
2 EL Zucker
Salz, Pfeffer
Mediterrane Kräuter, am besten frisch und ganz nach Geschmack

Für die Sauce Zwiebel und Knoblauch klein hacken und im heißen Öl anschwitzen. Den Zucker dazu geben und karamellisieren lassen. Tomatenmark dazu und anbraten, dann die Tomaten aus der Dose und eine Tasse Wasser dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Kräutern bei kleiner Hitze mindestens eine halbe Stunde köcheln lassen. Zum Schluss wird alles püriert und ggf. nochmal mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. (Die Sauce kann gut eingefroren werden und passt ganz toll auch zu Pasta und vielem mehr. Ich mache immer die doppelte oder dreifache Menge)
Für den Teig in der Küchenmaschine Hefe mit Öl, Honig und Salz in dem Wasser auflösen und dann das Mehl löffelweise hinzugeben, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entstanden ist (deshalb die angegebene Mehlmenge). In einer Schüssel zugedeckt gehen lassen (Normalerweise lasse ich ihn wie HIER ein, zwei Tage im Kühlschrank, dann ist er am besten. Aber so geht es auch).
Paprika in etwas Olivenöl in einer Pfanne dünsten, bis sie leicht gar und schön geröstet sind. Beiseite stellen.
Backofen auf 250 Grad vorheizen. Wenn ihr eine Pizzafunktion habt, wie ich, dann die wählen. Wenn der Teig auf die doppelte Größe aufgegangen ist, in vier Teile teilen und dann nacheinander dünn ausrollen und auf ein Backblech (mit Backpapier) legen. Mit der Sauce bestreichen und jeden Boden mit einem Viertel der Zutaten belegen. Mit Salz und Pfeffer würzen und natürlich Pizzagewürz (oder Oregano, wie ihr wollt). Mit Gouda bestreuen und zum Schluß noch ein paar Brocken Feta darüberkrümeln. 
Im Ofen goldbraun backen. Ich backe ihn mit der Pizzastufe ziemlich weit unten, das dauert dann so 10-15 Minuten. Ihr solltet die Pizza also im Auge behalten, denn jeder Ofen ist ja anders!
 
 
 
Viele liebe Grüße, Christina
 

Dienstag, 21. April 2015

[Gesundfrühstück de Luxe] Dinkel-Frischkornbrei mit Apfel und Quark



Irgendwann in den Achtzigern, als die Ökowelle ihren Anfang nahm, kam bei uns Frischkornbrei auf den Tisch.  Geschrotetes und über Nacht eingeweichtes Getreide wird am nächsten Tag mit Obst, Milch, Joghurt usw. verrührt und zum Frühstück gegessen. An der Zubereitung hat sich bis heute nicht viel geändert. Ich fand das damals furchtbar und mehr als "buäh" oder "igitt" fiel mir dazu nicht ein. Jetzt sind ein "paar" Jahre ins Land gegangen und ich bin nicht nur älter und weiser geworden. Nöhöö, ich weiß jetzt sogar was gut ist und gesund und das ist zum Frühstück der Frischkornbrei! 






Es gibt ja tolle Frühstücksbreimischungen und viele Rezepte für Overnight-Oats, vom Prinzip her ja das Gleiche. Getreide einweichen und am nächsten Tag essen. Da gibts auch viele gute Mischungen, finde ich. Ich habe mir für dieses Rezept einfach im Bioladen ein Pfund Dinkelschrot mahlen lassen, das macht sich natürlich im Preis bemerkbar im Vergleich mit den Mischungen. Und mit den weiteren Zutaten ist auch genug Abwechslung und Geschmack mit dabei. Eine Mischung hat es dann doch noch in dieses Frühstück geschafft und zwar das Chia-Topping Apfel-Zimt von Davert, denn das ist einfach der Hammer und es sieht auch noch toll aus! 
Und weil es so gut passt, reiche ich dieses Rezept doch glatt noch als Beitrag zum Frühstücks-Event von Simones S-Küche ein! Ihr Blog wird nämlich zwei, herzlichen Glückwunsch von mir!


Guten Morgen Sonnenschein - Das Frühstücksevent vom 10.04. bis 10.05.





So und jetzt das Rezept, einfacher als einfach und dazu noch leckerer als lecker!

Dinkel-Frischkornbrei mit Apfel und Quark (für 2 Portionen)

Für den Frischkornbrei:

4 EL Dinkelschrot
8 EL Naturtrüber Apfelsaft
4 EL Quark
6 EL Sahne
3 EL Zitronensaft
1 großer Apfel, mit der Schale gerieben (evt. ein paar Stückchen als Deko zurücklegen)
Honig nach Geschmack

Als Topping:

Chia-Topping Apfel-Zimt
Ein paar Apfelstücke (s.o.)

Dinkelschrot und Apfelsaft am Abend vorher vermischen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am Morgen den eingeweichten Schrot mit den restlichen Zutaten vermischen und mit dem Honig abschmecken. In Teller oder Schalen füllen und mit dem Topping und ein paar Apfelstückchen krönen, das wars auch schon!



Viele liebe Grüße, Christina

Montag, 6. April 2015

Weg vom Automatikmodus! Fotoworkshop bei Berit


Ich blogge, also fotografiere ich? Jaaaa und Neeeein, denn bis jetzt kamen meine Fotos so zustande: Ich stelle die Spiegelreflex auf Automatik und knipse los. Dann noch die schönsten Bilder raussuchen, bearbeiten und ab in den Post damit. ISO, Belichtungszeit, Blende und das alles waren für mich Wesen vom anderen Stern. Als dann Berit von marmeladekisses einen Fotoworkshop für Blogowskis anbot, war ich dabei! Für mich der perfekte Einstieg zurück ins Blogger-Real-Life. Also, gings am Samstag nach Duisburg mit Kamera und Stativ. Es gab so viel tolles Bildmaterial und viel Platz (ein Umstand, den es in unserer Küche nicht gibt und wegen dem ich jetzt künftig zum fotografieren ins Wohnzimmer umziehen werde). 
Dem Einstieg in die Theorie folgte die Erkenntnis, dass nix über Machen und Ausprobieren geht. Mit den Einstellungen hantieren und spielen machte mich schlauer.
Hier ein schönes Beispiel, wie ich mit Berits Hilfe mein Ergebnis verbessern konnte:



Hintergründe hatte ich bis jetzt nicht, meine Küche war für mich ausreichend. Aber ich hatte, wie oben beschrieben, da nicht genug Platz für Stativ und den Aufbau, das schränkte meine Möglichkeiten oft ein. Deshalb werde ich mir jetzt welche machen und mir so gute Bedingungen zum fotografieren im Wohnzimmer schaffen. Dann das Arrangement. Ich mag es gerne schlicht und reduziert, eine gute Dekorateurin wäre ich aber vermutlich nicht geworden, also auch noch ein Punkt auf meiner Blog-to-do-Liste.
Mit diesem Arrangement bin ich im Nachhinein auch nicht so zufrieden, aber es geht in die richtige Richtung:


Dann gibt es aber auch Bilder, die ich mag und auf die ich auch ein bisschen stolz bin:




Jetzt, während ich diesen Blogpost schreibe und mit die Bilder in groß und in dem Beitrag anschaue, werde ich ganz kritisch und auch ein bisschen unzufrieden. Aber ne, das ist doof und das raubt auch Spaß und Freude, also weg damit. Ich möchte meine Fotofertigkeiten verbessern und das wird noch ein gutes Stück Arbeit werden, aber so what? Der Weg ist doch das Ziel!

Jetzt gibts noch ein paar Bilder, einfach nur zum Spaß an der Freude!





Einen großen Dank an Berit an dieser Stelle, es war schön bei dir! Und falls Ihr noch mehr sehen wollt, schaut doch mal bei anderen Blogowskis vorbei, Katti, Vanessa, Nike, Catinka, und Monika haben schöne Posts dazu geschrieben!

Viele liebe Grüße, Christina 

Sonntag, 22. März 2015

[Tatort-Futter #3 ]Tortano mit Frühlingszwiebeln und Bärlauch-Joghurt-Dipp, yeah!


Frisches Brot aus dem Ofen geht immer, aber wirklich immer! Und wenn ich immer sage, meine ich.... naja, ich denke, es haben alle verstanden. Ok, also heute gibt es zum Tatort ein Brot und zwar ein Tortano. Ein gefülltes Kranzbrot, für diejenigen, die noch nicht das Vergnügen hatten. Ich hatte ja hier und hier schon mal welche gezeigt. Das Tortano ist ein echter Tausendsassa, denn bei der Füllung kann man der Phantasie freien Lauf lassen und dabei auch noch perfekt Resteverwertung betreiben, ein Lieblingsthema von mir (das ist ja kein Geheimnis mehr). Für heute habe ich mich für eine Füllung aus Frühlingszwiebeln, getrockneten Tomaten und Feta entschieden. Das ist schön saftig und schmeckt einfach total lecker. Und falls noch etwas übrig bleibt, kommt es morgen früh in die Lunchbox!




Zum Brot gibts hier heute noch einen Bärlauch-Joghurt-Dipp. Der ist keine große Küchenkunst (nur Joghurt mit Bärlauchpesto, Salz und Pfeffer), aber köstlich und perfekt dazu!


Tortano mit Frühlingszwiebeln, getrockneten Tomaten und Feta (abgewandelt nach Leila Lindholm, Noch ein Stück, 2011)


20 g Hefe
300 ml lauwarmes Wasser
3 EL Olivenöl
1 EL Honig
1 EL Salz
500 g Mehl Typ 550

1 Bund Frühlingszwiebeln, in feine Scheiben geschnitten
10 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt), in Streifen geschnitten
300 g Feta, gewürfelt
Salz, Peffer, Kräuter (in diesem Fall Laune gut, alles gut von Sonnentor)

Die Hefe wird zusammen mit Öl, Honig, und Salz in dem Wasser aufgelöst. Dann wird das Mehl löffelweise hinzugegeben, danach die Hälfte der Tomaten. So lange kneten, bis sich alles zu einem glatten, seidigen Teig verbunden hat. Dann den Teig in einer Schüssel (abgedeckt) ca. eine Dreiviertelstunde gehen lassen. Nach dem Gehen den Teig vorsichtig aus der Schüssel auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und vorsichtig mit den Händen zu einem Rechteck ziehen (ca. 1 cm dick). Darauf werden dann die restlichen Zutaten verteilt und gewürzt. Dann das Ganze vorsichtig von der Längsseite aufrollen, bis eine lange Rolle entstanden ist. Diese Rolle zu einem Kranz formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Am besten klappt es, wenn ihr Hilfe habt und das Ding zu zweit heben könnt. Dann geht der Kranz nochmal ca. eine halbe Stunde. Den Backofen auf 250 Grad vorheizen (Ober-/ Unterhitze) und dann das Brot einschieben. Die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und ca. eine halbe Stunde goldbraun backen. Zum Test könnt ihr mit einem Holzlöffel o.ä. auf das Brot klopfen. Wenn es hohl klingt, ist es fertich! Schmeckt warm und kalt und auch am nächsten Tag!


Bärlauch-Dipp

150 g Joghurt
4 TL Bärlauch-Pesto (Ich habe ein frisches Pesto aus dem Bioladen genommen)
Salz, Peffer und ein Schuss Olivenöl

Alle Zutaten verrühren und abschmecken. In eine Schale oder ein Glas füllen und mit einem Klecks Pesto dekorieren. Fertich!


So, jetzt feile ich noch ein bisschen am Blog-Layout und verwandle das Foto-Atelier wieder in eine Küche zurück ;)
Habt einen schönen Sonntag und lasst es Euch gutgehen. Guckt ihr auch Tatort? Übrigens an dieser Stelle nochmal ein dickes Dankeschön für die vielen lieben Kommentare hier, bei facebook und Instagram! Habe mich sehr, sehr gefreut!


Viele liebe Grüße, Christina 


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